Großrazzia in Niedersachsen: 1.000 Cannabispflanzen und 50 Kilo Drogen beschlagnahmt
Anton HofmannGroßrazzia in Niedersachsen: 1.000 Cannabispflanzen und 50 Kilo Drogen beschlagnahmt
Behörden in Niedersachsen ermitteln gegen drei Männer wegen mutmaßlicher Beteiligung an großangelegtem Cannabishandel
Die Staatsanwaltschaft Bückeburg und die Polizeiinspektion Rinteln leiten die Ermittlungen in einem Fall von großflächigem Anbau und Vertrieb von Cannabis in der Region. Im Rahmen der Untersuchungen wurde in einem leerstehenden Einfamilienhaus in Möllenbeck eine Cannabis-Plantage entdeckt. Bei der Razzia stießen Beamte auf über 1.000 Cannabispflanzen, die in dem Gebäude kultiviert wurden. Ein 41-jähriger Albaner, der als Hauptverdächtiger gilt, wurde vor Ort angetroffen und anschließend festgenommen.
Darüber hinaus deckten die Ermittler ein Lager in einem ehemaligen Restaurant in Porta Westfalica auf, wo sie mehr als 50 Kilogramm Cannabis beschlagnahmten. Der 41-Jährige, der in Deutschland keinen festen Wohnsitz hat, wird als fluchtgefährdet eingestuft und bleibt bis zu einer richterlichen Anhörung in Untersuchungshaft.
Auch gegen zwei weitere Verdächtige – 31 und 50 Jahre alt – wird wegen ihrer mutmaßlichen Rolle im Handelnetzwerk ermittelt. Die Ermittlungen dauern an, während die Behörden weitere Beweise sichern. Der 41-jährige Hauptverdächtige muss sich vor einem Richter verantworten, der über eine mögliche Untersuchungshaft entscheiden wird. Der Fall unterstreicht das Ausmaß der Operation, bei der sowohl aus der Anbaustätte als auch aus dem Lager erhebliche Mengen Cannabis sichergestellt wurden.
