Fußgängerzone in Wolfenbüttel wird zum Risikobereich durch Verkehrsverstöße
Anna KrauseFußgängerzone in Wolfenbüttel wird zum Risikobereich durch Verkehrsverstöße
Verstöße in Wolfenbüttels Fußgängerzone nehmen stark zu
Wie aus einer aktuellen Pressemitteilung hervorgeht, haben Verkehrsverstöße in der Fußgängerzone von Wolfenbüttel deutlich zugenommen. Die Wirtschaft Wolfenbüttel e.V. (IWW) wies auf das wachsende Problem hin und verwies dabei auf die Gefährdung von Fußgängern durch Radfahrer, E-Scooter-Nutzer und Lieferfahrzeuge, die die geltenden Beschränkungen missachten.
Die IWW forderte die lokalen Behörden und die Polizei zum sofortigen Handeln auf. Zu den Vorschlägen gehören eine Aufklärungskampagne sowie strengere Kontrollen, um die Verstöße einzudämmen. Der Wirtschaftsverband betonte, wie dringend wirksame Maßnahmen zum Schutz der Fußgänger seien.
Als Reaktion kündigte die Kreispolizei an, ihre Streifenpräsenz in dem Bereich zu verstärken und die Sichtbarkeit der Beamten zu erhöhen. Die intensivierten Kontrollen sollen bereits in der kommenden Woche beginnen. Die Stadt Wolfenbüttel erklärte unterdessen, die polizeilichen Bemühungen unterstützen zu wollen, machte jedoch deutlich, dass sie selbst aufgrund zuständigkeitstechnischer Grenzen keine Verkehrsregeln durchsetzen werde.
Zudem passt die Stadt die Lieferzeiten an, um sie besser mit den erlaubten Fahrradzeiten in Einklang zu bringen. Damit soll die Zahl der Verstöße durch Lieferverkehr reduziert werden. Beamte bestätigten jedoch, dass sie keinen Bedarf für eine engere Zusammenarbeit mit Polizei oder Landkreis in dieser Angelegenheit sehen.
Die Polizei wird in Kürze mit verstärkten Kontrollen beginnen, um die Verstöße zu bekämpfen. Die Anpassung der Lieferpläne durch die Stadt könnte das Problem zusätzlich entschärfen. Beide Maßnahmen zielen darauf ab, die Sicherheit für Fußgänger in den stark frequentierten Zonen Wolfenbüttels zu verbessern.






