Frauenfußball in Bayern: Comebacks, Kantersiege und abgesagte Spiele
Moritz AlbrechtFrauenfußball in Bayern: Comebacks, Kantersiege und abgesagte Spiele
Lokale Frauenfußball-Teams sorgten am Wochenende für spektakuläre Ergebnisse
Die SG Ascherbach stand vor einer schweren Aufgabe gegen den höherklassigen SV Untermenzing. Die Gäste gingen mit 2:0 in Führung und setzten Mariella Ritos Mannschaft unter Druck. Doch Treffer von Sophie Opower und Alina Serter retteten in der Schlussphase noch ein 2:2-Unentschieden.
Anderswo deklassierte der SV Hohenfurch den SC Unterpfaffenhofen mit 5:2. Hanna Ehlich glänzte mit vier Toren und nutzte dabei vor allem in der zweiten Halbzeit die defensiven Schwächen des Gegners gnadenlos aus. Nach dem Spiel gab SC-Unterpfaffenhofen-Trainer Maximilian Kaiser zu, seine Mannschaft habe die letzten 45 Minuten "verschlafen" und Hohenfurch damit freies Spiel gelassen.
In weiteren Partien feierte die SG Gröbenzell/Lochhausen in ihrer Premierensaison einen deutlichen 5:0-Erfolg gegen die SG Puch/Biburg/Olching. Das Spiel zwischen dem SV Münsing-Ammerland und der RW Überacker III hingegen wurde mangels verfügbarer Spielerinnen abgesagt.
Die SG Ascherbach, die in der Bayernliga Frauen (fünftklassig) spielt, beendete die Saison auf Platz fünf – nach einem dritten Rang in der Vorsaison 2022/23. Der neu in die 2. Frauen-Bundesliga (Süd) aufgestiegene SV Untermenzing schloss die Runde auf Platz zehn ab. Der SV Hohenfurch, ebenfalls in der Bayernliga, belegte in dieser Spielzeit Rang sechs.
Die Wochenendspiele zeigten sowohl individuelle Glanzleistungen als auch späte Dramatik. Der SG Ascherbach gelang mit dem Comeback die Verlängerung ihrer ungeschlagenen Serie, während der SV Hohenfurch mit seinem deutlichen Sieg seine offensive Stärke unterstrich. Die abgesagte Partie erinnerte jedoch daran, mit welchen Herausforderungen kleinere Vereine zu kämpfen haben, wenn es darum geht, eine vollständige Mannschaft aufzubieten.






