FKA Twigs klagt erneut gegen Shia LaBeouf wegen fragwürdiger NDA-Klausel
Moritz AlbrechtFKA Twigs klagt erneut gegen Shia LaBeouf wegen fragwürdiger NDA-Klausel
FKA Twigs hat eine neue Klage gegen ihren Ex-Partner Shia LaBeouf eingereicht. Die Sängerin wirft ihm vor, sie mit einer rechtswidrigen Vertraulichkeitsvereinbarung (NDA) zum Schweigen über vergangene Misshandlungen gebracht zu haben. Diese aktuelle juristische Initiative folgt auf einen Rechtsstreit aus dem Jahr 2020, der erst fünf Jahre später außergerichtlich beigelegt wurde.
Twigs hatte LaBeouf bereits 2020 verklagt und ihm unablässige Gewalt während ihrer Beziehung vorgeworfen. Der Fall wurde 2025 durch einen Vergleich geregelt, doch ihre Anwältin argumentiert nun, dass die Vereinbarung eine unzulässige Schweigepflichtklausel enthielt. Laut der Klageschrift verbot ihr diese NDA selbst allgemeine Aussagen über ihre Erfahrungen mit sexualisierter Gewalt und Missbrauch.
Im Dezember 2025 soll LaBeouf Twigs dem Bericht zufolge ein Schiedsverfahren angedroht haben, nachdem sie sich in einem Interview mit dem Hollywood Reporter über ihre Beziehung geäußert hatte. In ihrer neuen Klage wirft sie ihm vor, die NDA als Mittel einzusetzen, um sie zum Schweigen zu zwingen. Ihr Anwaltsteam berufen sich dabei auf das STAND-Gesetz Kaliforniens, das Vereinbarungen verbietet, die Opfer sexualisierter Gewalt zum Schweigen bringen.
Twigs strebt mit dieser Klage weder finanzielle Entschädigung noch beruflichen Vorteil an. Vielmehr betonen ihre Anwälte, sie wolle "ein Unrecht wiedergutmachen" und sich mit anderen Überlebenden häuslicher und sexualisierter Gewalt solidarisieren. Die Klage stellt die Rechtmäßigkeit der NDA nach dem STAND-Gesetz infrage. Twigs' Juristen argumentieren, die Vereinbarung verstoße gegen den Schutz von Missbrauchsopfern. Der Prozess wird entscheiden, ob sie künftig ohne rechtliche Konsequenzen über ihre Erfahrungen sprechen darf.






