FC Bayern setzt auf Sparsamkeit: Keine teuren Transfers im Sommer
FC Bayern setzt auf Sparsamkeit: Keine teuren Transfers im Sommer
FC Bayern München verzichtet diesen Sommer auf teure Transfers
Der FC Bayern München hat eine Ausgabenpause für große Transfers in diesem Sommer bekannt gegeben. Die Entscheidung folgt einer strengeren finanziellen Kontrollpolitik des Vereins, der schuldenfinanzierte Deals ausschließt. Stattdessen liegt der Fokus auf Vertragsverlängerungen und dem Vertrauen in den aktuellen Kader.
Dieser Schritt setzt die vorsichtigere Strategie der vergangenen zwei Jahre fort, in denen die Nettoausgaben im Vergleich zu früheren Perioden deutlich sanken.
Der Aufsichtsrat des Clubs hat klargestellt, dass Bayern kein Geld leihen wird, um neue Spieler zu verpflichten. Da die liquiden Mittel niedriger sind als in früheren Spielzeiten, sind teure Transfers nur möglich, wenn sie vollständig aus bestehenden Mitteln gedeckt werden können. Die einzige hochpreisige Verpflichtung der letzten Zeit war Luis Díaz, der im vergangenen Sommer für 70 Millionen Euro kam – eine seltene Ausnahme in einer ansonsten zurückhaltenden Transferphase.
Zwischen 2024 und 2026 beliefen sich Bayerns Netto-Transferausgaben auf rund 150 Millionen Euro, weniger als die Hälfte der über 300 Millionen Euro, die in früheren Jahren wie 2022–2023 ausgegeben wurden. Die Strategie setzte stattdessen auf ablösungsfreie Transfers wie die Verpflichtung von Jonathan Tah 2025 sowie Leihgeschäfte und Verkäufe, um die Bilanz auszugleichen. Gerüchte über einen Verkauf von Jamal Musiala wurden zurückgewiesen, doch jüngere Spieler wurden verliehen, um den Kader zu straffen. Das Ergebnis ist ein erfahreneres Team, das nun zu 60 Prozent aus deutschen Spielern besteht – ein Anstieg gegenüber zuvor 45 Prozent – und sich um Stars wie Harry Kane, Manuel Neuer und Joshua Kimmich formiert.
In diesem Sommer werden nur wenige Abgänge erwartet, auch wenn Min-jae Kim für eine hohe Ablösesumme den Verein verlassen könnte. Priorität hat für den Club die Vertragsverlängerung wichtiger Leistungsträger statt die Jagd nach teuren Verstärkungen.
Bayerns finanzielle Zurückhaltung bedeutet, dass in naher Zukunft keine spektakulären Neuzugänge zu erwarten sind. Die Mannschaft wird sich auf ihre Stammspieler verlassen müssen, wobei die Talentförderung im Vergleich zu früheren Jahren weniger stark ausgeprägt ist. Die Ausrichtung des Vereins spiegelt einen langfristigen Plan wider, der Stabilität ohne hohe Schulden oder übermäßige Ausgaben anstrebt.
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