FC Augsburgs Präsident hält trotz Krise an Trainer Sandro Wagner fest
Lukas MüllerJeder will 'Charaktere': Augsburg-Chef unterstützt Wagner - FC Augsburgs Präsident hält trotz Krise an Trainer Sandro Wagner fest
FC-Augsburg-Präsident Markus Krapf stellt sich trotz holprigem Bundesliga-Start hinter Cheftrainer Sandro Wagner
Der FC Augsburg belegt nach drei Siegen und vier Niederlagen aktuell Platz 14 in der Tabelle – und steht vor dem nächsten Prüfstein: dem Spiel gegen den 1. FC Köln. Wagner, der in seiner ersten Station als Chefcoach in der höchsten Spielklasse unter Druck geraten ist, sieht sich nach einer Serie von vier Pleiten in Folge mit Kritik konfrontiert.
Der 42-Jährige hatte im Sommer 2025 das Traineramt in Augsburg übernommen und gab damit sein Debüt als Bundesliga-Cheftrainer. Zuvor sammelte er lediglich Erfahrung als Assistent von Julian Nagelsmann bei der deutschen Nationalmannschaft. Bisher weist seine Bilanz vier Siege in 14 Pflichtspielen auf – in seiner vorherigen Position war er bereits nach fünf Monaten entlassen worden.
Die Saison begann vielversprechend mit zwei Siegen in Folge gegen den Halleschen FC und den SC Freiburg. Doch eine anschließende Niederlage-Serie von vier Spielen weckte Zweifel, ehe der 1:0-Erfolg gegen den VfL Wolfsburg für etwas Entlastung sorgte. Nach diesem Spiel sorgte Wagner mit einer abwertenden "Blablabla"-Geste in Richtung der Fans für Aufsehen – eine Aktion, die Krapf zwar als unnötig bezeichnete, aber als Teil von Wagners direkter und unverkrampten Art verteidigte.
Krapf räumte ein, dass es Luft nach oben gebe, wies jedoch Vorwürfe zurück, das Team sei instabil. Gleichzeitig lobte er Wagners gradlinige Art und betonte, der Fußball brauche starke Persönlichkeiten. Die Rückendeckung des Präsidenten kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt: Vor dem wichtigen Duell mit Köln hofft Augsburg, sich aus der Abstiegszone zu entfernen.
Die nächste Bewährungsprobe steht mit dem Spiel gegen den 1. FC Köln an, während die Mannschaft weiterhin nach Konstanz sucht. Wagners erste Station als Cheftrainer bleibt unter Beobachtung – doch Krapfs Unterstützung deutet darauf hin, dass er vorerst das Vertrauen des Vereins genießt. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob es dem Team gelingt, die bisher durchwachsene Leistung in eine stabilere Tabellenposition umzumünzen.






