Dreßens historischer Abfahrtssieg beendet 32 Jahre Wartezeit in Garmisch
Anton HofmannDreßens historischer Abfahrtssieg beendet 32 Jahre Wartezeit in Garmisch
Thomas Dreßen holt spektakulären Abfahrtssieg in Garmisch-Partenkirchen
Am Samstag sicherte sich Thomas Dreßen einen packenden Sieg im Abfahrtsrennen von Garmisch-Partenkirchen. Der deutsche Skirennläufer setzte sich in einem hart umkämpften Rennen mit einem Vorsprung von weniger als zwei Zehntelsekunden gegen zwei Konkurrenten durch. Sein Triumph markierte den ersten deutschen Abfahrtssieg auf der Kandahar-Strecke seit über drei Jahrzehnten.
Das Rennen fand auf einer verkürzten Strecke statt, bedingt durch schlechtes Wetter. Trotz der Änderungen erreichten fast 20 Fahrer das Ziel innerhalb einer einzigen Sekunde – ein Beweis für die Enge des Feldes.
Vincent Kriechmayr führte zwar noch an der letzten Zwischenzeit, verlor jedoch in der Schlussphase wertvolle Zeit und landete schließlich auf Platz vier – 0,26 Sekunden hinter Dreßen. Matthias Mayer, Sieger des Abfahrtsrennens der Vorwoche, fehlte aufgrund einer Erkrankung.
Der vor dem Rennen als Favorit gehandelte Beat Feuz belegte den sechsten Platz. Dreßens Sieg war denkbar knapp: Nur 0,16 Sekunden trennten ihn von Aleksander Aamodt Kilde, 0,17 Sekunden lagen zwischen ihm und Johan Clarey. Durch das Ergebnis rückte Kilde auf den zweiten Platz der Gesamt-Weltcup-Wertung vor und liegt nun 61 Punkte hinter dem führenden Henrik Kristoffersen.
Dreßens Erfolg beendete eine 32-jährige Durststrecke deutscher Abfahrtssiege auf der Kandahar-Piste. Das enge Finish unterstrich die hohe Konkurrenz im Feld, bei dem minimale Zeitunterschiede über die Platzierungen entschieden. Kildes Podestplatzierung heizte zudem den Kampf um den Gesamt-Weltcup-Titel weiter an.






