04 April 2026, 08:14

Digitale Inklusionskarte unterstützt Familien mit beeinträchtigten Kindern in Bayern

Ein altes Buch mit einer detaillierten Karte von Deutschland, die mit Illustrationen und Text versehen ist.

Germanyweit Inklusionskarte bietet Unterstützung für Familien - Digitale Inklusionskarte unterstützt Familien mit beeinträchtigten Kindern in Bayern

Neue digitale Inklusionskarte für Familien mit gesundheitlich beeinträchtigten Kindern verfügbar

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Ab sofort steht eine digitale Inklusionskarte für Familien mit Kindern mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zur Verfügung. Die Plattform bietet maßgeschneiderte Unterstützungs- und Beratungsangebote und schließt damit eine Lücke, die durch die Abschaltung der bundesweiten Inklusionskarte im Jahr 2022 entstanden ist. Kein anderes Bundesland bietet derzeit einen vergleichbaren regionalen Service für diese Zielgruppe an.

Das Projekt ist eine gemeinsame Initiative des Vereins Familienauszeit Meitingen und der Initiative Digital verein(t). Laut dem Bayerischen Digitalministerium handelt es sich dabei um die erste Plattform dieser Art in Deutschland. Nutzer können die Unterstützungsangebote nach Alter, Diagnose, Barrierefreiheit, Bundesland, Anbieter und Standort filtern.

Der Verein Familienauszeit Meitingen wurde 2024 gegründet, um Familien mit beeinträchtigten Angehörigen zu unterstützen. Die Initiative Digital verein(t) fungiert hingegen als zentrale Anlaufstelle für die Digitalisierung im Ehrenamt. Ihre Schirmherrin ist Viktoria Rebensburg, die ehemalige Olympische Skirennläuferin.

Bayerns Digitalminister Fabian Mehring betonte, dass das Projekt die Gesellschaft durch ehrenamtliches Engagement und digitale Lösungen stärkt. Zwar gibt es in einigen Bundesländern wie Baden-Württemberg noch regionale Inklusionskarten, doch keine davon richtet sich speziell an Familien mit gesundheitlich beeinträchtigten Kindern.

Die neue Karte deckt ein klares Bedürfnis ab, da derzeit kein anderes Bundesland eine eigene digitale Inklusionsplattform für diese Familien bereitstellt. Ihre Einführung folgt auf die Abschaltung der bundesweiten Inklusionskarte 2022, die aufgrund geringer Nutzung eingestellt worden war. Ziel des Angebots ist es, Familien effizienter mit passenden Hilfsangeboten zu vernetzen.

Quelle