Deutschland holt 26 Medaillen in Mailand-Cortina – Platz fünf bei Olympia 2026

Anton Hofmann
Anton Hofmann
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Silberner Orden mit rotem Stern, Emblem der Olympischen Spiele 1949 in Deutschland, mit zentrierter Beschriftung auf einem einfarbigen Hintergrund.Anton Hofmann

Herrmann lobt Leistungen bayerischer Athleten bei den Olympischen Spielen - Deutschland holt 26 Medaillen in Mailand-Cortina – Platz fünf bei Olympia 2026

Deutschland holt 26 Medaillen bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand-Cortina – Platz fünf im Gesamtklassement. Deutschland sicherte sich bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand-Cortina 26 Medaillen und belegte damit den fünften Platz in der Gesamtwertung. Das Ergebnis verblieb hinter dem angestrebten dritten Rang und bedeutete eine Medaille weniger als bei den Spielen 2022 in Peking. Besonders hervor taten sich dabei Athleten aus Bayern, die maßgeblich zum Erfolg der Mannschaft beitrugen. Die Olympischen Spiele, die vom 6. bis 22. Februar in Mailand und Cortina d'Ampezzo stattfanden, sahen mindestens 15 deutsche Medaillengewinner. Zu den frühen Erfolgen zählte Emma Aicher, die am 8. Februar Silber im Abfahrtslauf der Frauen gewann, gefolgt von einer weiteren Silbermedaille im Teamwettbewerb zwei Tage später. Max Langenhan holte am 8. Februar Gold im Einsitzer der Männer im Rodeln, während Julia Taubitz am 11. Februar im Einsitzer der Frauen siegte. Bayern spielte eine zentrale Rolle für die deutsche Bilanz: 82 Athleten aus dem Freistaat waren im Einsatz, darunter neun aus dem Spitzenportprogramm der bayerischen Polizei. Philipp Nawrath errang Bronze in der Mixed-Staffel, und Magdalena Matschina glänzte mit Silber und Gold im Doppelsitzer-Rodeln. Der bayerische Sportminister würdigte die Leistungen als "herausragende Erfolge", betonte jedoch die Notwendigkeit einer Modernisierung im deutschen Spitzensport. Besonders stark zeigte sich Deutschland in den Disziplinen Rodeln, Skeleton und Ski Alpin. Trotz der beachtlichen Medaillenausbeute unterstrich der fünfte Platz im Gesamtklassement die Kluft zwischen Anspruch und Realität. Die 26 Medaillen Deutschlands – achtmal Gold, zehnmal Silber und achtmal Bronze – spiegelten eine wettbewerbsfähige, aber ungleichmäßige Leistung wider. Vor allem die bayerischen Sportler lieferten bemerkenswerte Ergebnisse und festigten den Ruf der Region als Hochburg des Wintersports. Nun rückt die Forderung nach Modernisierung die Vorbereitung auf künftige Wettbewerbe und eine langfristige Strategie in den Fokus.