23 April 2026, 06:19

Deutschland bleibt mit 18 Millionen Migranten das Top-Zielland der EU

Eine Liniengrafik, die die Anzahl der Personen zeigt, denen in den Vereinigten Staaten von 1990 bis 2016 Asyl gewährt wurde, mit begleitendem erklärendem Text.

Deutschland bleibt mit 18 Millionen Migranten das Top-Zielland der EU

Deutschland bleibt das beliebteste Zielland für Migranten in der EU und beherbergte bis 2025 fast 18 Millionen ausländische Staatsbürger. Das Land nahm in jenem Jahr auch die meisten Geflüchteten auf – rund 2,7 Millionen Menschen suchten dort Schutz. Neue Zahlen zeigen, wie Migrationsbewegungen die Bevölkerungsstruktur in ganz Europa prägen.

Die Gesamtzahl der Migranten in den EU-Ländern stieg 2025 auf 64,2 Millionen. Deutschland führte mit der größten Zuwandererbevölkerung, gefolgt von Frankreich mit 9,6 Millionen ausländischen Staatsbürgern. Spanien verzeichnete einen deutlichen Anstieg und zählte etwa 700.000 Migranten mehr, sodass die Gesamtzahl auf 9,5 Millionen stieg. In Italien lebten Ende des Jahres 6,9 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund.

Vier Länder – Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien – bearbeiteten fast drei Viertel aller Asylanträge. Deutschland nahm die meisten Geflüchteten auf, während Frankreich etwa 751.000 Schutzsuchende registrierte. Die Daten zeigten zudem, dass 72 Prozent der Migranten in Deutschland im erwerbsfähigen Alter waren, was ihre Bedeutung für den Arbeitsmarkt unterstreicht.

Kleinere Staaten wiesen hingegen die höchsten Migrantenanteile im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung auf. Luxemburg, Malta und Zypern führten die Liste an, wo Ausländer einen beträchtlichen Teil der Einwohner ausmachten.

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Die aktuellen Migrationszahlen bestätigen Deutschlands Rolle als wichtigstes Aufnahmeland der EU – sowohl für Migranten als auch für Geflüchtete. Mit Millionen erwerbsfähiger Zuwanderer profitiert die deutsche Wirtschaft weiterhin von ausländischen Arbeitskräften. Gleichzeitig verzeichnen kleinere EU-Länder nach wie vor einige der höchsten Migrantenquoten in Europa.

Quelle