Deutsche Skitalente glänzen trotz Extremwetter bei Junioren-WM in Narvik
Anna KrauseDeutsche Skitalente glänzen trotz Extremwetter bei Junioren-WM in Narvik
Die FIS-Junioren-Skiweltmeisterschaften 2026 in Narvik, Norwegen, kämpften mit extremen Bedingungen: Starkregen und stürmische Winde erschwerten die Wettbewerbe. Dennoch überzeugten die deutschen Skifahrer mit herausragenden Leistungen und sicherten sich mehrere Medaillen in Slalom und Riesenslalom.
Der 17-jährige Max Holzinger aus Waakirchen war der einzige Deutsche, der den Slalom-Wettbewerb beendete. In der U18-Kategorie holte er Gold und belegte im Gesamtklassement den 26. Platz. Im Riesenslalom gewann er Silber in der U18-Wertung und wurde 29. der Gesamtwertung – nur ein jüngerer Fahrer war schneller als er.
Im Teamwettbewerb erreichten Holzinger und Michael Huber gemeinsam den 18. Platz. Huber sicherte sich zudem Bronze im Riesenslalom und landete auf Rang 39 der Gesamtwertung. Bei den Frauen triumphierte Lina Moser am 10. März im Slalom, während Elias Kohnen am 12. März Bronze im Männer-Riesenslalom gewann. Weitere deutsche Medaillen blieben in diesen Disziplinen aus.
Die unwirtlichen Wetterverhältnisse führten zu verkürzten Rennen und Absagen. Auch die Startnummernvergabe und die Siegerehrungen wurden eingeschränkt, was die gewohnte Atmosphäre der Meisterschaft dämpfte. Holzinger beschrieb die Erfahrung als nervenaufreibend, aber dennoch bereichernd – auch wenn ihn die Bedingungen zeitweise isoliert fühlten.
Am Ende reiste die deutsche Mannschaft mit vier Medaillen aus Narvik ab, darunter zwei Gold- und zwei Bronzemedaillen. Holzingers doppelter Podestplatz in der U18-Kategorie unterstrich die starke Leistung trotz der widrigen Umstände. Die Wettkämpfe zeigten einmal mehr, wie extrem Wetterbedingungen den Wintersport vor Herausforderungen stellen können.






