Bayern startet Digitalisierungsoffensive für moderne Kommunalverwaltungen
Anton HofmannBayern startet Digitalisierungsoffensive für moderne Kommunalverwaltungen
Bayern treibt Digitalisierungsoffensive zur Modernisierung der öffentlichen Verwaltung voran
Der Freistaat, gemeinsam mit Hessen, arbeitet mit der Bundesregierung an einem Masterplan für digitale Dienstleistungen in der Region. Sechs Kommunen, darunter Aschaffenburg, übernehmen als Pilotstandorte eine Vorreiterrolle bei dem Projekt.
Ziel der Initiative ist es, verbindliche Standards für schnelle, vor-Ort-Digitalisierungslösungen zu entwickeln, die als Vorbild für andere Städte und Gemeinden in Bayern dienen sollen. Die Digitale Manufaktur in Aschaffenburg hat bereits Fortschritte bei bürgerorientierten digitalen Angeboten erzielt und setzt damit Maßstäbe für das neue Vorhaben.
Zu den ausgewählten Pilotkommunen zählen außerdem Augsburg, Kelheim, Regensburg, Meitingen und Pullach. Jede von ihnen wird dazu beitragen, die Zukunft der digitalen Verwaltung mitzugestalten. Staatsminister Dr. Fabian Mehring bezeichnete Bayern als Taktgeber für die Verwaltungsdigitalisierung und als treibende Kraft für Europas digitale Wirtschaft.
Aschaffenburgs Oberbürgermeister Jürgen Herzig begrüßte die Rolle seiner Stadt in dem Programm. Er betonte die Bereitschaft, die gewonnenen Erkenntnisse aus den Digitalisierungsbemühungen mit anderen Kommunalverwaltungen zu teilen.
Das Projekt wird klare Kriterien für die zügige Einführung digitaler Dienstleistungen festlegen. Sobald der Masterplan finalisiert ist, soll er dazu beitragen, Verwaltungsprozesse in ganz Bayern zu standardisieren. Bund und Länder werden in den kommenden Jahren eng zusammenarbeiten, um eine reibungslose Umsetzung zu gewährleisten.






