Dachser revolutioniert Kölns Lieferverkehr mit E-Lastenrädern und Mikro-Depots
Lukas MüllerDachser revolutioniert Kölns Lieferverkehr mit E-Lastenrädern und Mikro-Depots
Dachser setzt in Köln auf elektrisch unterstützte Lastenräder für nachhaltige Lieferungen
Das in Kempten ansässige Logistikunternehmen Dachser hat seinen Einsatz von elektrisch unterstützten Lastenrädern für Zustellungen in Köln ausgeweitet. Ende Januar nahm das Unternehmen die ersten E-Lastenräder in der Domstadt in Betrieb – eine Weiterentwicklung früherer Pilotprojekte in anderen Städten. Damit treibt Dachser seine Bemühungen voran, den innerstädtischen Güterverkehr umweltfreundlicher zu gestalten.
Die in Köln eingesetzten E-Lastenräder verfügen über eine Zuladungskapazität von 250 Kilogramm und können Standard-Europaletten mit einer Höhe von bis zu 1,4 Metern transportieren. Einige Modelle stammen vom Hersteller Bayk aus Regensburg und sind mit einem 250-Watt-Motor von TQ Systems sowie Nabenschaltungen ausgestattet.
Dachser kombiniert die Lastenräder mit Mikro-Depots, um die sogenannte „letzte Meile“ effizient zu bewältigen. Unterstützt wird das Unternehmen dabei von Velocarrier, einem auf Lastenrad-Logistik spezialisierten Partner aus Tübingen. Alexander Haak, Niederlassungsleiter von Dachser Köln, berichtet von positiver Kundenresonanz und vielversprechenden ersten Ergebnissen.
Über Köln hinaus testet Dachser für schwerere Ladungen auch elektrische Lkw. In Stuttgart kommen derzeit ein Prototyp des Mercedes eActros sowie ein Serienmodell des Fuso eCanter zum Einsatz. Haak plant, die Flotte der E-Lastenräder weiter auszubauen und strebt an, die Mikro-Depot-Logistik durch den Einsatz elektrischer Lkw vollständig emissionsfrei zu gestalten.
Andrea Blome, Kölner Dezernentin für Mobilität und Verkehr, begrüßt das Engagement von Dachser. Sie unterstützt den Einsatz von E-Lastenrädern für gewerbliche Zwecke in der Stadt. Das Projekt markiert einen wichtigen Schritt hin zu saubereren und leiseren Lieferungen im urbanen Raum.






