29 April 2026, 16:26

Cyberangriff auf bayerischen Landgasthof: Erpresser blockieren elektronische Türschlösser

Screenshot eines Computerbildschirms, der die Benutzeroberfläche von Kaspersky Internet Security zeigt, mit einer Gruppe von Menschen auf der rechten Seite und einem Popup mit text und Icons auf der linken Seite.

Cyberangriff auf bayerischen Landgasthof: Erpresser blockieren elektronische Türschlösser

Cyberangriff auf Landgasthof in Bayern: Erpresser fordern fünfstelliges Lösegeld

Ein ländliches Gasthaus in Bayern ist Opfer eines Cyberangriffs geworden, nachdem ein Mitarbeiter eine manipulierte Bilddatei geöffnet hatte. Die Hacker übernahmen daraufhin die Kontrolle über die elektronischen Türschlösser des Hotels und verlangten ein hohes Lösegeld. Der finanzielle Schaden durch den Angriff belief sich auf über 15.000 Euro – ein weiteres Beispiel für die wachsende Bedrohung kleiner und mittlerer Unternehmen durch Cyberkriminalität.

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Der Angriff begann, als ein Mitarbeiter eine scheinbar harmlose Bilddatei von einem vermeintlich vertrauenswürdigen Kontakt erhielt. Unbemerkt war die Identität des Absenders gestohlen worden, und die Datei enthielt Schadsoftware. Sobald die Datei geöffnet wurde, verbreitete sich die Malware im Hauptsystem des Hotels und verschaffte den Angreifern Fernzugriff auf die elektronischen Türschlösser.

Die Erpresser forderten daraufhin ein fünfstelliges Lösegeld für die Freigabe der Systeme. Externe IT-Spezialisten wurden hinzugezogen, um die Schäden zu beheben, doch das Hotel musste dennoch erhebliche Kosten tragen – darunter entgangene Einnahmen durch Betriebsstörungen, Entschädigungen für betroffene Gäste und Notfall-Wiederherstellungskosten.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt bereits seit Längerem, dass kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zunehmend ins Visier von Cyberkriminellen geraten. Viele Angriffe erfolgen automatisiert und nutzen gezielt Schwachstellen in Betrieben mit begrenzten IT-Sicherheitsvorkehrungen aus. Frank Hanssen, Composite Specialist Manager bei SIGNAL IDUNA, betont, dass solche Vorfälle in Deutschland mittlerweile täglich vorkämen – getrieben durch die rasante Digitalisierung und vernetzte Systeme.

Um KMU besser zu schützen, bietet SIGNAL IDUNA mit SI Cyber Protection ein maßgeschneidertes Sicherheitspaket an. Es kombiniert Schulungen für Mitarbeiter, Notfallunterstützung und finanzielle Absicherung bei Cyber-Schäden. Dazu gehören kostenlose Online-Trainings und realistische Phishing-Simulationen, um das Bewusstsein für Risiken zu schärfen – besonders in Betrieben ohne eigene IT-Abteilung. Die jährlichen Prämien richten sich nach Branche, Umsatz und der gewählten Selbstbeteiligung.

Der Vorfall zeigt, welch erhebliche finanziellen und betrieblichen Risiken Cyberangriffe für KMU bergen. Zwar konnte das System schließlich wiederhergestellt werden, doch der Schaden belief sich auf über 15.000 Euro. Lösungen wie SI Cyber Protection sollen solche Risiken mindern, indem sie Prävention, Unterstützung im Ernstfall und Kostenübernahme bieten.

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