CSU-Debatte in Kloster Banz: Kurz und Ateş diskutieren Europas Zukunft und Extremismus
CSU-Debatte in Kloster Banz: Kurz und Ateş diskutieren Europas Zukunft und Extremismus
Ein hochkarätiger Strategieklausur der bayerischen CSU brachte Ende Dezember politische Akteure und Denker im Kloster Banz zusammen. Zu den Rednern zählten der ehemalige österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz und die islamische Reformerin Seyran Ateş; zudem wurden die Zukunft Europas und gesellschaftliche Herausforderungen diskutiert.
Klaus Holetschek, Vorsitzender der CSU-Landesgruppe im Bundestag, hatte Kurz eingeladen. Beide verbindet eine enge Zusammenarbeit, auch wenn es gelegentlich Differenzen gab – etwa in der Verkehrspolitik. Holetschek betonte den Wert des regelmäßigen Austauschs zwischen der CSU und österreichischen Partnern.
Kurz hielt einen Vortrag mit dem Titel "Europa im globalen Wettbewerb: Aktuelle Herausforderungen für Politik und Wirtschaft" und ging dabei auch auf Migration, Bürokratie und die sich wandelnden geopolitischen Machtverhältnisse ein. Seyran Ateş, Mitbegründerin der liberal ausgerichteten Ibn-Ruschd-Goethe-Moschee in Berlin, sprach zum Thema "Eine freie Gesellschaft: Kein Platz für politischen Islam, linken oder rechten Extremismus". Ateş, eine bekannte Stimme im interreligiösen Dialog, setzt sich seit Langem für Reformen innerhalb islamischer Gemeinschaften ein. Den Abschluss des Tages bildete ein "Fireside Chat" mit Ulf Poschardt, Verleger der "Welt", "Politico" und "Business Insider". Poschardt, Autor des Buches "Shitizens", diskutierte mit den Teilnehmenden über Medien und öffentliche Debattenkultur.
Die Klausur unterstrich das Engagement der CSU für internationale und überparteiliche Perspektiven. Während Kurz die Wettbewerbsfähigkeit Europas in den Mittelpunkt stellte, prägte Ateş’ Plädoyer gegen Extremismus die Debatten. Die Veranstaltung zeigte einmal mehr die engen Verbindungen zwischen bayerischen und österreichischen Spitzenpolitikern.
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