Brexit belastet britische Automobilbranche: Produktion bricht um 21 Prozent ein
Anton HofmannBrexit belastet britische Automobilbranche: Produktion bricht um 21 Prozent ein
Der Flughafen Heathrow hat 1,6 Milliarden Pfund gesichert, um sich auf den Brexit vorzubereiten. Die britische Automobilbranche steht bereits vor erheblichen Herausforderungen, da sich die Rolle des Landes in Europa wandelt. Die Investitionen in die Branche sind aufgrund der Unsicherheit über künftige Handelsregelungen stark zurückgegangen.
Die Fahrzeugproduktion in Großbritannien ist in diesem Jahr bisher um 21 Prozent eingebrochen. Auch die Verkäufe gingen im gleichen Zeitraum um 3 Prozent zurück. Hersteller und Zulieferer stehen unter Druck, die durch den Brexit verursachten Störungen zu minimieren.
Die Einführung des weltweit harmonisierten Testverfahrens für leichte Nutzfahrzeuge (WLTP) hat die Belastung zusätzlich erhöht. Es verlangt von allen Fahrzeugherstellern strengere Prüfungen. Unternehmen kämpfen zudem mit strategischen Fragen und Zulassungsproblemen, die mit dem Brexit zusammenhängen.
Ohne Handelsabkommen könnte die Automobilbranche mit schweren Störungen konfrontiert werden. Viele Unternehmen können nicht auf Regierungsrichtlinien zu Handelsregeln warten – sie müssen jetzt Investitionsentscheidungen treffen, trotz der fehlenden Klarheit. Die Brexit-Unsicherheit hat die Investitionen in die Automobilindustrie bereits halbiert. Ein ungeregelter Brexit würde die Lage für Hersteller und Zulieferer weiter verschärfen. Die Branche muss schnell handeln, um diese Herausforderungen zu bewältigen und weitere Schäden abzuwenden.






