11 April 2026, 14:17

Bernreiter fordert Tempo beim Brenner-Nordzulauf für Bayerns Verkehrswende

Eine detaillierte Stadtkarte, die eine hervorgehobene Zugroute von München nach Frankfurt mit Haltestellen und Umgebung zeigt, einschließlich Zuglänge, Entfernung und Sehenswürdigkeiten.

Bernreiter fordert Tempo beim Brenner-Nordzulauf für Bayerns Verkehrswende

Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter drängt auf schnellere Fortschritte beim Brenner-Nordzulauf

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Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter hat zu einer beschleunigten Umsetzung des Eisenbahnprojekts Brenner-Nordzulauf aufgerufen. Er betonte dessen zentrale Bedeutung für die Wirtschaft des Freistaats sowie den grenzüberschreitenden Verkehr. Sein Appell erfolgt vor dem Hintergrund eines kürzlich von der Bundesregierung beschlossenen Schienenausbauprogramms, das Investitionen in das deutsche und europäische Bahnnetz vorantreiben soll.

Bernreiter bezeichnete das Vorhaben als "Schlüsselprojekt für die Verkehrszukunft Bayerns". Er wies darauf hin, dass die vollen Vorteile des Brenner-Basistunnels erst dann zum Tragen kämen, wenn auch die Zufahrtsstrecken fertiggestellt seien. Ohne zusätzliche Zugtrassen entlang der Achse München–Verona bleibe die Kapazität jedoch begrenzt.

Der Minister bezeichnete die Planung der Strecke als eine "Jahrhundertentscheidung" und setzte sich für weitreichende Tunnelabschnitte, wirksamen Lärmschutz sowie Maßnahmen zum Erhalt der Landschaft ein. Die Anliegen der Anwohner müssten dabei, so Bernreiter, absolute Priorität genießen.

Zudem begrüßte er die jüngste Einigung der Ampelkoalition auf Bundesebene, die höhere Mittel für den Schienenausbau und bessere Anbindungen an die europäischen Nachbarländer vorsieht. Bayern stehe weiterhin voll hinter der Realisierung des Brenner-Nordzulaufs, versicherte der Minister.

Der Erfolg des Projekts hänge entscheidend von der Fertigstellung der Anschlussstrecken und der Kapazitätserweiterung ab. Bernreiters Forderungen umfassen unterirdische Trassenführung, Lärmminderung und den Schutz der lokalen Gemeinden. Sollten die geplanten Ausbaumaßnahmen umgesetzt werden, würden sie die Schienenverbindungen Bayerns nach Italien und darüber hinaus deutlich stärken.

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