Bayern testet am Donnerstag landesweit Warnsysteme mit Sirenen und Handy-Alarm
Anna KrauseBayern testet am Donnerstag landesweit Warnsysteme mit Sirenen und Handy-Alarm
Bayern führt am Donnerstagmorgen eine landesweite Probealarmierung durch
Am Donnerstagvormittag wird in Bayern ein flächendeckender Warnübungstag stattfinden. Beteiligt sind Landkreise, Städte und Gemeinden in der gesamten Region. Um 11 Uhr werden Heulalarme ertönen und Mobilfunkwarnungen verschickt. Auch Landshut nimmt an der Übung teil und aktiviert sein eigenes Warnsystem im späteren Vormittagsverlauf.
Die Probealarmierung beginnt um 11 Uhr mit der Auslösung von 17 Sirenen in Landshut. Parallel dazu erhalten Anwohner eine Cell-Broadcast-Nachricht direkt auf ihr Handy. Dieses System versendet Warnmeldungen, ohne dass eine App oder ein Abonnement erforderlich ist.
Erstmals wird im Rahmen der Übung auch eine Entwarnung per Cell Broadcast verschickt. Das Bayerische Melde- und Lagezentrum (BayMLZ) koordiniert die landesweite Warnung über das Modulare Warnsystem (MoWaS). Später am Vormittag gibt Landshut zusätzlich eine Meldung über das lokale MoWaS-System heraus.
Ziel der Übung ist es, die Funktionsfähigkeit der Kommunikationswege in ganz Bayern zu testen. Zwar wurde die genaue Zahl der teilnehmenden Gemeinden nicht genannt, doch sind alle Landkreise und kreisfreien Städte der Region eingebunden. Geprüft werden die Zuverlässigkeit der Sirenen, der Mobilfunkwarnungen und der MoWaS-Benachrichtigungen. Bürger sollten sowohl die initiale Warnmeldung als auch die anschließende Entwarnung auf ihren Handys erwarten. Die Behörden haben nicht bestätigt, wie viele Gemeinden insgesamt an der Übung teilnehmen.






