30 March 2026, 12:16

Bamberg kämpft gegen Wohnungsnot: Infostand klärt über Obdachlosigkeit auf

Plakat für das American Rescue Plan mit blauem Hintergrund, weißer Schrift und einer Grafik eines Hauses mit einem roten Herzen, mit den Schlagworten "American Rescue Plan" und "Hilfe ist da" neben einem Bild einer Person mit ausgestreckten Armen.

Bamberg kämpft gegen Wohnungsnot: Infostand klärt über Obdachlosigkeit auf

Informationsstand in Bamberg: Wohnungsnot und Obdachlosigkeit im Fokus

In Bamberg findet ein Informationsstand statt, der sich mit Wohnungsmangel und Obdachlosigkeit auseinandersetzt. Die Veranstaltung, organisiert von der Stadt in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Bund (IB) und der Hilfsorganisation People in Need, zielt darauf ab, das öffentliche Bewusstsein zu schärfen und Betroffene mit Unterstützungsangeboten zu vernetzen. Sie wird am 11. September 2025 von 14 bis 17 Uhr auf der Unteren Brücke stattfinden.

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Die Initiative steht vor dem Hintergrund, dass Obdachlosigkeit in Deutschland weiterhin ein drängendes Problem bleibt. Allein im Jahr 2023 wurden an einem einzigen Stichtag 681.000 obdachlose Menschen offiziell erfasst. Zwar lagen nicht flächendeckend regionale Daten vor, doch spätere Berichte wiesen Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Berlin als besonders betroffene Bundesländer aus – vor allem mit Blick auf obdachlose Minderjährige bis zum Jahr 2025.

Am Infostand werden Fachleute über die Wohnhilfeprogramme der Stadt Bamberg informieren. Sie unterstützen bei der Wohnungssuche und räumen mit gängigen Vorurteilen über Obdachlosigkeit auf. Ein kurzes Quiz soll Besucher:innen einbinden und zum Nachdenken über die Herausforderungen anregen, vor denen Menschen ohne sicheren Wohnraum stehen.

Wohnungslosigkeit entsteht oft durch das Zusammentreffen mehrerer Krisen – etwa Jobverlust, schwere Krankheiten, familiäre Zerwürfnisse oder psychische Belastungen. Private Vermieter:innen und Wohnungsunternehmen werden aufgefordert, ihren Beitrag zu leisten, indem sie Wohnraum für gefährdete Gruppen bereitstellen. Jonas Glüsenkamp, Sozialreferent und zweiter Bürgermeister, wird vor Ort sein, um Bürgerfragen zu beantworten und Hilfe anzubieten. Für weitere Auskünfte steht das Sozialreferat unter mario-christian.schmidt@ourwebsite zur Verfügung.

Die Veranstaltung soll die Lücke zwischen bestehenden Hilfsangeboten und denjenigen schließen, die sie benötigen. Durch direkte Beratung und praktische Lösungsansätze hoffen die Organisator:innen, den Wohnungsdruck in Bamberg zu verringern. Gleichzeitig wird der Stand aufzeigen, wie bürgerschaftliches Engagement langfristig dazu beitragen kann, Obdachlosigkeit zu bekämpfen.

Quelle