Artemed Gruppe rettet Marianne-Strauss-Klinik vor dem Aus und sichert 240 Arbeitsplätze

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Eine detaillierte Schwarz-Weiß-Karte von Nordhausen, Deutschland, mit Text, der einen Überblick über das Gebiet gibt.Admin User

Artemed Gruppe rettet Marianne-Strauss-Klinik vor dem Aus und sichert 240 Arbeitsplätze

Die Marianne-Strauss-Klinik, Deutschlands zweitgrößtes Fachzentrum für die Behandlung von Multipler Sklerose, wurde von der Artemed Gruppe übernommen. Die Übernahme sichert den Fortbestand der Einrichtung und erhält alle 240 Arbeitsplätze, nachdem der vorherige Betreiber im vergangenen Jahr Insolvenz angemeldet hatte.

Die Klinik war in schwere finanzielle Schwierigkeiten geraten, nachdem die Stadt München und der Landkreis Oberbayern weitere Unterstützung verweigert hatten. Steigende Kosten durch laufende baustelle und die Folgen der COVID-19-Pandemie trieben den gemeinnützigen Träger im Juni 2025 in die Insolvenz. Ohne zusätzliche Mittel war eine langfristige Finanzierungslösung unmöglich geworden.

Die Artemed Gruppe, die bereits 18 Gesundheitseinrichtungen betreibt, übernahm nun die vollständige Trägerschaft. Durch die Übernahme behalten alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Stellen, und Patientinnen und Patienten können ihre Behandlung bei den gewohnten Ärztinnen, Ärzten und Therapeuten fortsetzen. Die Klinik verfügt über 120 vollstationäre Betten, 15 teilstationäre Plätze, eine Tagesklinik sowie eine angegliederte Pflegeeinrichtung.

Mit dieser Übernahme festigt die Artemed Gruppe ihre Führungsposition im neurologischen Sektor der Region. Der am 29. Januar 2026 abgeschlossene Deal vernetzt 35 Neurologinnen und Neurologen an drei Standorten am Starnberger See. Die baustelle am Standort Kempfenhausen laufen noch, die Fertigstellung ist für 2028 geplant.

Die Übernahme stabilisiert den Betrieb der Marianne-Strauss-Klinik und stärkt ihre Rolle als wichtiger Versorger in der MS-Behandlung. Für Patientinnen, Patienten und Mitarbeiter ändert sich nichts, während die Artemed Gruppe ihre Präsenz in der neurologischen Gesundheitsversorgung weiter ausbaut.