23 February 2026, 00:05

ARD live TV verliert Geschäftsführerin Franziska Ofer nach strategischen Differenzen

Ein Mann in einem blauen T-Shirt mit verschränkten Armen steht vor einer weißen Wand, mit Text unten, der ihn als den neu ernannten Marketingchef identifiziert.

ARD live TV verliert Geschäftsführerin Franziska Ofer nach strategischen Differenzen

ARD live TV gibt Abgang von Geschäftsführerin Franziska Ofer bekannt

Franziska Ofer, Geschäftsführerin von ARD live TV, wird das Unternehmen Ende März nach einer Phase der Führung verlassen. Die Entscheidung erfolgte in gegenseitigem Einvernehmen aufgrund unterschiedlicher Auffassungen über die zukünftige Ausrichtung des Senders.

Ihr Ausscheiden wird von Anerkennung für ihre Leistungen begleitet, insbesondere in den Bereichen Organisation, Kommunikation und Marketing. Kollegen lobten ihre Professionalität und ihr Engagement während ihrer Zeit beim Fernsehsender.

Ofer spielte eine zentrale Rolle bei der Gestaltung mehrerer Schlüsselprojekte von ARD live TV. Ihr Wirken umfasste verschiedene Bereiche – von internen Umstrukturierungen bis hin zu öffentlichkeitswirksamen Kampagnen. Das Unternehmen gab jedoch keine Details zu den strategischen Meinungsverschiedenheiten bekannt, die schließlich zu ihrem Abgang führten.

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Bis zu ihrem Ausscheiden werden ihre Aufgaben zwischen dem Geschäftsführer Horst Rettig und Christian Altwein, Leiter der Unternehmensentwicklung, aufgeteilt. Altwein, der erst im vergangenen Jahr von ProSiebenSat.1 zum Sender wechselte, wird während der Übergangsphase bei der Übernahme von Ofers Verantwortungsbereichen unterstützen.

Bisher wurde noch keine Nachfolgerin oder kein Nachfolger benannt. Auch zur langfristigen Strategie oder den genauen Differenzen, die den Wechsel auslösten, hält sich das Unternehmen bedeckt.

Ofers Abgang hinterlässt eine Lücke in der Führungsriege von ARD live TV. Der Sender hat bisher weder Pläne für eine Nachfolge vorgestellt noch weitere Details zur künftigen Ausrichtung bekannt gegeben. Ihre Aufgaben bleiben vorerst zwischen den bestehenden Führungskräften aufgeteilt, bis eine dauerhafte Lösung gefunden wird.