Aiwanger will Biber-Konflikte mit mehr Kompetenzen für Landkreise lösen
Aiwanger fordert die Bekämpfung von problematischen Bibern - Aiwanger will Biber-Konflikte mit mehr Kompetenzen für Landkreise lösen
Bayerns Wirtschafts- und Jagdminister Hubert Aiwanger fordert vereinfachte Lösungen für Konflikte mit Bibern. Die streng geschützten Tiere verursachen durch ihre Grab- und Dammbautätigkeit häufig Schäden an Infrastruktur. Aiwanger betont, dass die geltenden Gesetze bereits in bestimmten Fällen eine Bejagung erlauben.
Biber sind in Bayern seit etwa 15 Millionen Jahren heimisch. Nach ihrer fast vollständigen Ausrottung führten Artenschutzmaßnahmen zu einer Erholung der Bestände – mit der Folge strenger rechtlicher Schutzvorschriften. Heute ist es verboten, die Tiere zu jagen, zu fangen oder zu verletzen; auch ihre Dämme und Burgen dürfen nicht zerstört werden.
In den vergangenen Jahren war das Bundesamt für Naturschutz (BfN) in die Prüfung von Anträgen zur Beseitigung von Biberdämmen eingebunden. Aiwanger plädiert dafür, den Landkreisen die Befugnis zu übertragen, eine Entnahme zu genehmigen, wenn die Tiere Straßen, Felder oder andere Infrastruktur gefährden. Er behauptet, es gebe "kaum rechtliche Hürden" für solche Maßnahmen im Rahmen der bestehenden Regelungen.
Trotz der Konflikte sind Biber für die Natur unverzichtbar: Ihre Dämme schaffen Lebensräume für seltene Arten, verbessern den Hochwasserschutz und revitalisieren Auenökosysteme. Doch ihr Schutzstatus führt in Regionen, in denen ihre Aktivitäten die menschliche Landnutzung beeinträchtigen, zunehmend zu Spannungen.
Aiwangers Vorschlag zielt darauf ab, den lokalen Behörden mehr Entscheidungsbefugnis in der Biberbewirtschaftung zu geben. Dies könnte bürokratische Verzögerungen verringern, wenn Infrastruktur bedroht ist. Allerdings müssen mögliche Änderungen den Artenschutz mit praktischen Erfordernissen in Einklang bringen.
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