AfD-Mitglied Maximilian Märkl verlässt Partei nach IB-Skandal
AfD-Landesvorsitzender: Märkl tritt aus der Partei aus - AfD-Mitglied Maximilian Märkl verlässt Partei nach IB-Skandal
Maximilian Märkl, Führer der rechtsextremen 'Identitären Bewegung Deutschland' (IB), ist aus der Partei 'Alternative für Deutschland' (AfD) ausgetreten. Sein Rückzug erfolgte kurz bevor die AfD ein Parteiausschlussverfahren gegen ihn einleiten wollte. Die Satzung der Partei verbietet eine Doppelmitgliedschaft in extremistischen Gruppen wie der IB, die seit 2016 von deutschen Behörden wegen ihrer antidemokratischen Haltung beobachtet wird.
Märkl war im Dezember 2022 der AfD in Bayern beigetreten, hatte seine Rolle als Bundessprecher der IB jedoch verschwiegen. Die 2014 als Ableger der französischen 'Génération Identitaire' gegründete IB setzt sich für die Bewahrung ethnischer Identität ein und steht wegen antisemitischer und migrationsfeindlicher Aktivitäten in der Kritik. Deutsche Verfassungsschutzbehörden stufen sie als rechtsextremistische Organisation ein.
In den vergangenen Jahren hatte Märkl unter anderem an einer Podiumsdiskussion im Spreewald teilgenommen – gemeinsam mit Martin Sellner, einer weiteren Schlüsselfigur der IB, und Lena Kotré, einer AfD-Landesabgeordneten. Die Veranstaltung fand kurz vor Februar 2026 statt. Die AfD verbietet ihren Mitgliedern in ihren internen Richtlinien ausdrücklich die Zusammenarbeit mit Gruppen wie der IB, die durch provokative Aktionen wie die Besetzung von Kirchen als Protest gegen Migration aufgefallen ist.
Märkls Rücktritt erfolgt nach Jahren der personellen Überschneidungen zwischen IB und AfD – trotz der offiziellen Distanzierung der Partei von solchen Verbindungen. Sein Ausscheiden verhindert zwar ein formelles Ausschlussverfahren, wirft aber ein Schlaglicht auf die anhaltenden Spannungen innerhalb der rechtsextremen Szene.
Die Unvereinbarkeitsregel der AfD führte zu Märkls Austritt und unterstreicht die Haltung der Partei gegen extremistische Verflechtungen. Sein Fall zeigt jedoch, wie nach wie vor Verbindungen zwischen randständigen Aktivistengruppen und dem etablierten Rechtspopulismus bestehen. Die deutschen Behörden beobachten die IB weiterhin wegen ihrer möglichen Gefahr für die demokratischen Werte.
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