7:1 gegen Curaçao: Wie die Nationalmannschaft die Fans zurückerobert hat
Anna Krause7:1 gegen Curaçao: Wie die Nationalmannschaft die Fans zurückerobert hat
Die deutsche Nationalmannschaft hat nach jüngsten Kontroversen die öffentliche Unterstützung zurückgewonnen. Der 7:1-Sieg gegen Curaçao verfolgten im Schnitt 24,3 Millionen Zuschauer bei der ARD – eine Zahl, die zweieinhalb Mal höher liegt als beim WM-Auftaktspiel 2022 gegen Japan.
Rudi Völler, Sportdirektor des DFB, hat den Fokus wieder auf den Fußball gelenkt. Er führte die schwarz-rot-goldene Kapitänsbinde ein, die bei der WM zuvor verboten gewesen war. Mannschaftskapitän Joshua Kimmich betonte, das Team wolle Deutschland wieder stolz machen.
Der Sieg gegen Curaçao gibt den Fans neuen Grund zur Freude. Dennoch wurden Spieler mit Migrationshintergrund von einigen Kritikern pauschal mit Extremismus in Verbindung gebracht. Journalisten versuchten sogar, Jonathan Tah trotz seiner deutschen Wurzeln als Fremden darzustellen.
Felix Nmecha und Tah galten dabei als Verkörperung westlicher Werte – stärker als manche Teamkollegen. Diese Debatten überlagerten lange die sportlichen Leistungen. Doch die starke Vorstellung der Mannschaft hat die Stimmung gedreht. Die Zuschauerzahlen belegen das wiedererwachte Interesse an der Nationalelf. Der DFB hofft, dass dieser Schwung anhält, während die Mannschaft ihren Weg fortsetzt.






