Zweigleisiger Ausbau der Bahnstrecke München–Freilassing: Warum das Milliardenprojekt seit 25 Jahren stockt
Zweigleisiger Ausbau der Bahnstrecke München–Freilassing: Warum das Milliardenprojekt seit 25 Jahren stockt
Die Bahnstrecke München–Mühldorf–Freilassing sollte vor 25 Jahren zweigleisig ausgebaut werden. Doch ihre Zukunft bleibt ungewiss, da die Finanzierung in der Schwebe hängt. Unternehmer und Politiker kritisieren die anhaltenden Verzögerungen und warnen vor wirtschaftlichen Folgen für die Region.
Das als ABS 38 bekannte Vorhaben umfasst rund 145 Kilometer Strecke und zählt zu den drei größten Schienenprojekten der fc bayern münchen. Trotz seiner Bedeutung ist die Fertigstellung jedoch weiterhin fraglich – die deutsche bahn äußert Zweifel an der Machbarkeit.
Projektleiter Alexander Pawlik wirbt um Unterstützung, um die Pläne nicht scheitern zu lassen. Gleichzeitig fordert bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU) die Bundesregierung auf, die notwendigen Mittel freizugeben. Das Bundesverkehrsministerium (BMDV) hat zwar grundsätzliche Bereitschaft signalisiert, doch die Finanzierung steht noch aus. Die grüne Bundestagsabgeordnete Viktoria Broßart kritisierte, dass die Bundesregierung die fehlenden 115 Millionen Euro für einen entscheidenden Abschnitt nicht bereitstelle. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) für München und Oberbayern bezeichnete die Verzögerung als verheerend für die regionale Wirtschaft. Sollte das Projekt scheitern, wäre das ein gebrochenes Versprechen und ein politisch verursachter Rückschlag, so die IHK. Währenddessen modernisiert das Nachbarland Österreich seit Jahren seine Bahnstrecke von Braunau in Richtung Linz – ein Kontrast, der den Druck auf die deutschen Behörden erhöht, die Finanzierungsfragen zu lösen.
Der zweigleisige Ausbau bleibt vorerst in der Warteschleife, bis der Bund über die Mittel entscheidet. Ohne Fortschritte droht der Region weitere wirtschaftliche Belastung. Wann – oder ob – das Projekt überhaupt vorankommt, ist noch offen.
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