Zoll entdeckt 33.000 undeklarierte Euro bei zwei Grenzkontrollen
Zollbeamte des Hauptzollamts Regensburg haben innerhalb weniger Tage zwei separate Fälle von nicht deklariertem Bargeld aufgedeckt. In beiden Vorfällen führten Reisende Summen mit sich, die deutlich über der Meldegrenze von 10.000 Euro lagen, die bei der Mitführung von Geld innerhalb der EU einzuhalten ist.
Die Verstöße zogen Bußgelder und Sicherheitsleistungen in Euro nach sich, doch durften die Betroffenen nach Abschluss der Formalitäten ihre Reisen fortsetzen.
Am 6. Februar wurde auf der Autobahn A3 bei Straubing-Bogen ein 45-jähriger Russe kontrolliert. Zunächst gab er an, 4.000 Euro bei sich zu tragen, korrigierte seine Angabe später auf 5.800 Euro. Bei einer Durchsuchung wurden jedoch insgesamt 15.800 Euro gefunden – zusätzlich zu 1.275 Euro und 37.200 tschechischen Kronen, was einem Gegenwert von 17.805 Euro entspricht. Es wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet, und eine Sicherheitsleistung in Höhe von 2.140 Euro wurde festgesetzt.
Nur fünf Tage später, am 11. Februar, stoppten Beamte an der Grenze Schafberg in Furth im Wald einen tschechischen Staatsbürger. Zwar deklarierte dieser 15.000 Euro, doch bei der Kontrolle stellten die Zöllner insgesamt 17.805 Euro fest. Auch hier folgte ein Ordnungswidrigkeitsverfahren, und eine Sicherheitsleistung von 1.975 Euro wurde auferlegt. Die Gesamtbeträge in beiden Fällen beliefen sich auf über 33.000 Euro.
René Matschke, Leiter des Hauptzollamts Regensburg, erinnerte Reisende daran, dass Bargeldbeträge ab 10.000 Euro meldepflichtig sind. Ein Verstoß kann selbst bei legal erworbenem Geld zu Sanktionen führen.
Bundesweit verzeichneten die deutschen Zollbehörden zwischen Februar 2025 und Februar 2026 rund 1.200 Fälle von nicht oder falsch deklariertem Bargeld. In diesem Zeitraum wurden insgesamt über 150 Millionen Euro sichergestellt.
Beide Reisende durften nach Abschluss der zollrechtlichen Maßnahmen ihre Fahrt fortsetzen. Die Vorfälle unterstreichen, wie wichtig korrekte Bargeldangaben bei Grenzübertritten innerhalb der EU sind. Die Behörden setzen weiterhin auf strenge Kontrollen, um undeklarierte Geldbewegungen zu unterbinden.
Zoll's history of catching hidden cash revealed
The Hauptzollamt Regensburg has a documented pattern of intercepting large undeclared currency. In June 2025, a Dutch man attempted to smuggle 124,000 Euro in a refrigerator at Reitzenhain border crossing, declaring only 50 Euro. 'The money was hidden in a fridge,' reports state, with authorities now investigating him for money laundering. This case predates the February 2026 incidents by eight months, showing sustained enforcement against currency concealment.






