06 June 2026, 12:13

WM 2023 startet mit Rekordbeteiligung und neuen Herausforderungen in USA, Mexiko und Kanada

Was steht auf dem Spiel

WM 2023 startet mit Rekordbeteiligung und neuen Herausforderungen in USA, Mexiko und Kanada

Die Fußball-WM der Männer 2023 startet an diesem Donnerstag in drei Gastgeberländern: den USA, Kanada und Mexiko. In diesem Jahr findet das Turnier erstmals mit 48 teilnehmenden Mannschaften statt, darunter Debütanten wie Kap Verde, Curaçao und Jordanien. Die Medienberichterstattung läuft bereits auf Hochtouren – dieser Woche widmen die Ausgaben dem Event 14 Seiten, und tägliche Berichte sind während des gesamten Turniers geplant.

Die erweiterte WM bringt neben der Vorfreude auch neue Herausforderungen mit sich. Fans und Spieler der qualifizierten Teams sehen sich strengen Einreisebestimmungen der USA gegenüber, was Kritik und verstärkte Kontrollen nach sich zieht. In Mexiko hingegen sorgen explodierende Ticketpreise dafür, dass der Fußball sich immer weiter von seinen Arbeiterklasse-Wurzeln entfernt und viele Anhänger sich die Spiele schlicht nicht mehr leisten können.

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Auch FIFA-Versprechen zur Nachhaltigkeit stehen auf dem Prüfstand. Der immense Umfang einer WM mit 48 Teams kollidiert mit wachsenden Klimaschutzbedenken, besonders angesichts der zunehmenden Auswirkungen des Klimawandels. Die Organisatoren haben zwar den Spielplan zum Download und Ausdrucken veröffentlicht, doch die Debatten über Logistik und ethische Fragen reißen nicht ab.

Abseits des Platzes kommt es zu Spannungen. DFB-Sportdirektor Andreas Rettig wies Diskussionen darüber zurück, ob Spieler bei der Nationalhymne mitsingen sollten. Kanada, als eines der Gastgeberländer, könnte im Vergleich zu den USA, wo die Sicherheitsvorkehrungen unter zunehmend autoritären politischen Vorgaben verschärft wurden, eine offenere Atmosphäre bieten.

Das Turnier beginnt mit Rekordbeteiligung und weltweiter Aufmerksamkeit. In den kommenden Wochen werden Fans 48 Nationen im Wettstreit verfolgen, während die Gastgeber zwischen Sicherheit, Zugänglichkeit und Nachhaltigkeit balancieren müssen. Die Ergebnisse dieses Events – sowohl auf als auch neben dem Platz – werden die Zukunft des Fußballs maßgeblich prägen.

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