24 May 2026, 18:13

Wie zwei Ingenieure mit der Giga-Press die Autoindustrie revolutionierten

Revolution in der Automobilfertigung durch Giga-Casting?

Wie zwei Ingenieure mit der Giga-Press die Autoindustrie revolutionierten

Zwei Ingenieure sind für einen bedeutenden Preis nominiert worden, nachdem sie die Automobilproduktion mit einer bahnbrechenden Erfindung revolutioniert haben. Richard Oberle und Fiorenzo Dioni entwickelten die Giga-Press, eine riesige Druckgussmaschine, die heute von Tesla eingesetzt wird. Ihre Arbeit hat die Fahrzeugfertigung grundlegend verändert und traditionelle Montageschritte vollständig überflüssig gemacht.

Die Geschichte begann 1974, als Oberle an der Idra Group Druckstöße in Druckgussmaschinen untersuchte. Seine Forschung führte zu einem hydraulischen Dämpfungssystem, das Druckspitzen glättete und so die Qualität der Gussteile verbesserte. Jahrzehnte später wurde diese Innovation zur Grundlage für die Giga-Press – die größte Aluminium-Druckgussmaschine der Welt.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Methoden stellt das Giga-Casting ganze Fahrzeugabschnitte in einem einzigen Stück her. Beim Tesla Model Y etwa wird das Heckgerüst als ein einziges massives Bauteil gefertigt. Dadurch entfallen Schrauben, Nieten oder Schweißnähte – die Produktion wird deutlich vereinfacht.

Erster Automobilhersteller, der die Technologie einsetzte, war Tesla im Gigafactory Grünheide in Deutschland. Doch für traditionelle Hersteller ist der Umstieg nicht einfach. Die Einführung des Giga-Castings erfordert hohe Investitionen, darunter neue Produktionshallen und Schulungen für Mitarbeiter.

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Für ihre Erfindung sind Oberle und Dioni nun für den Europäischen Erfinderpreis nominiert. Ihre Maschine arbeitet unter extremem Druck und fertigt präzise große, komplexe Bauteile. Die Giga-Press hat bereits die Automobilproduktion verändert – beginnend mit dem Tesla Model Y. Traditionelle Hersteller stehen vor hohen Kosten, doch die Effizienz der Technologie könnte die Fertigungsstandards neu definieren. Die Arbeit von Oberle und Dioni zeigt, wie jahrzehntelange Forschung zu einem branchenweiten Wandel führen kann.

Quelle