Wie Transnova-RUF mit digitalen Werkzeugen die Produktion revolutioniert
Anton HofmannWie Transnova-RUF mit digitalen Werkzeugen die Produktion revolutioniert
Transnova-RUF, ein Spezialist für Verpackungsmaschinen am Ende der Produktionslinie, hat seinen Erfolg auf einer modernen IT-Infrastruktur aufgebaut. Das Unternehmen entwickelt und montiert modulare Maschinen mithilfe eines optimierten digitalen Arbeitsablaufs. Die frühe Einführung fortschrittlicher Softwarelösungen war dabei ein entscheidender Wachstumsfaktor.
Bereits 2010 führte das Unternehmen ams.erp ein – eine branchenspezifische ERP-Lösung (Enterprise-Resource-Planning), die isolierte Tools wie Word und Excel ablöste und alle Unternehmensprozesse in einem System bündelte. Im Laufe der Zeit sank die Abhängigkeit von Tabellenkalkulationen, da leistungsstarke ERP-Dashboards und Berichte nun die wichtigsten Kennzahlen erfassen.
Für Konstruktionsarbeiten nutzt das Team AutoCAD für 2D-Zeichnungen und SolidWorks für 3D-Modellierung. Ein PDM-System (MaxxDB) verwaltet die Daten, während eine CAD/PDM/ERP-Schnittstelle den nahtlosen Austausch von Normteilen gewährleistet. Diese Struktur minimiert manuelle Fehler und beschleunigt die Produktion.
Axel Holzhaeuer, Leiter Betrieb und Service, betont die Bedeutung des ERP-Systems für die Unternehmensentwicklung. Kürzlich hat das IT-Team auf individuelle ERP-Anpassungen verzichtet und setzt stattdessen auf die integrierten Standardfunktionen. Trotz dieser Fortschritte bleibt das volle Potenzial des Systems noch ungenutzt.
Die Investitionen von Transnova-RUF in digitale Werkzeuge haben die Arbeitsabläufe – von der Konstruktion bis zur Montage – grundlegend verändert. Der Wechsel von Excel zu ERP-gestützter Datenanalyse und der Verzicht auf maßgeschneiderte Modifikationen zeigen einen effizienteren Ansatz. Das Unternehmen optimiert seine Systeme kontinuierlich weiter, um künftig noch mehr Möglichkeiten auszuschöpfen.






