Wie „Robbery“ den FC Bayern München zu einer Ära der Dominanz führte
Wie „Robbery“ den FC Bayern München zu einer Ära der Dominanz führte
Der Abschied von Franck Ribéry und Arjen Robben vom FC Bayern München im Jahr 2019 beendete ein prägendes Kapitel in der Vereinsgeschichte. Als "Robbery" bekannt, prägte ihr Duo eine ganze Dekade des Erfolgs und hinterließ ein Erbe aus Titeln und unvergesslichen Momenten. Ihr erstes gemeinsames Spiel bestritten sie am 29. August 2009 – der Beginn einer Ära, die den deutschen und europäischen Fußball dominieren sollte.
Bevor Ribéry zu Bayern stieß, hatte er seine Fähigkeiten bei Metz, Galatasaray und Olympique Marseille verfeinert und kam 2007 nach München. Robben hingegen hatte sich über FC Groningen, PSV Eindhoven und den FC Chelsea hochgearbeitet, bevor er im selben Jahr den gleichen Schritt wagte. Unter den Bayern-Farben fanden ihre Karrierewege perfekt zueinander.
Die Saison 2012/13 wurde ihr größter Triumph. Unter Trainer Jupp Heynckes führten sie den FC Bayern zu einem historischen Triple: Meisterschaft, DFB-Pokal und Champions League. Im Finale gegen Borussia Dortmund bereitete Ribéry mit einer Vorlage Robbens entscheidendes Tor vor – der fünfte europäische Titel für den Verein war perfekt. In ihrer Zeit bei den Münchnern absolvierte Ribéry 425 Spiele und erzielte 124 Tore, während Robben in 309 Partien 144 Mal traf. Gemeinsam standen sie 183 Mal auf dem Platz, verbrachten über 11.359 Minuten im Spielgeschehen. Ihr invertiertes Flügelspiel – Ribéry, der von links nach innen zog, Robben von rechts – machte sie nahezu unaufhaltsam. Zusammen sammelten sie 17 Meisterschaften, 12 DFB-Pokale und nahezu jeden bedeutenden internationalen Titel, darunter Champions League, UEFA Super Cup und FIFA-Klub-Weltmeisterschaft.
Als sie 2019 den Verein verließen, waren Ribéry und Robben längst zu Bayern-Legenden geworden. Ihre gemeinsamen Statistiken – 734 Einsätze und 268 Tore – spiegeln eine Partnerschaft wider, die für unermüdlichen Erfolg stand. Selbst nach ihrem Abschied trägt die Identität des Clubs noch immer die Handschrift der "Robbery"-Ära.
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