Wie bayerischer Populismus die Landtagswahl 2023 dominierte und die CSU stärkte
Studie: CSU und Freie Wähler setzen auf regionales Populismus - Wie bayerischer Populismus die Landtagswahl 2023 dominierte und die CSU stärkte
Eine aktuelle Studie hat untersucht, wie der regionale Populismus den Wahlkampf zur bayerischen Landtagswahl 2023 geprägt hat. Die Christlich-Soziale Union (CSU) und die Freien Wähler setzten dabei auf Erzählungen, die die bayerische Identität in den Mittelpunkt stellten, um Anhänger zu gewinnen. Ihr Ansatz betonte den Gegensatz zwischen lokalen Traditionen und äußeren Einflüssen – etwa aus Berlin oder Brüssel.
CSU und Freie Wähler präsentierten Bayern in ihren Reden und Parteiprogrammen wiederholt als einzigartige Heimat, die es zu schützen gelte. Im Mittelpunkt standen bayerische Kultur, die Menschen und ihre Bräuche. Selbst auf der Website des bayerischen Agrarministeriums fanden sich ähnliche Rhetorikmuster.
Forschende wiesen Parallelen zu den Strategien der italienischen Lega Nord und katalanischer Regionalparteien nach. Beide Gruppen stellen die Verteidigung ihrer Region gegen äußere Bedrohungen in den Vordergrund. Allerdings unterschied sich der bayerische Ansatz vom breiter angelegten Populismus der rechtspopulistischen Alternative für Deutschland (AfD).
Wähler, die sich von regional-populistischen Botschaften angesprochen fühlten, tendierten eher zu CSU oder Freien Wählern. Demgegenüber lehnten Anhänger der Linken, der Sozialdemokraten (SPD) und der Grünen solche Appelle weitgehend ab. Die AfD erzielte in Bayern ein Ergebnis nahe ihrem Bundesschnitt – ein Indiz dafür, dass der regionale Populismus ihre Unterstützung kaum schwächen konnte.
Die Studie confirms that regional populism played a central role in Bavarian politics in 2023. CSU and Free Voters successfully mobilized voters using this approach. Other parties in the region did not adopt comparable strategies, leaving the impact of this approach largely unchallenged.
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