Valeo streicht 800 Jobs in Franken und schließt Werk in Bad Neustadt
Valeo streicht 800 Jobs in Franken und schließt Werk in Bad Neustadt
Valeo kündigt massive Umstrukturierung in Franken an – Hunderte Stellen gestrichen, Werk geschlossen
Der französische Automobilzulieferer Valeo hat weitreichende Umstrukturierungsmaßnahmen in Franken angekündigt, die Stellenabbau und Werksschließungen umfassen. Betroffen sind rund 660 Beschäftigte in Erlangen sowie mindestens 143 in Bad Neustadt an der Saale. Als Hauptgründe für die Entscheidung nannte das Unternehmen die angespannte Branchenlage und den verschärften globalen Wettbewerb.
Die Pläne stoßen auf scharfe Kritik der Gewerkschaft IG Metall, die die Schließungen als "Skandal" bezeichnete. Die Veränderungen unterstreichen zudem den anhaltenden Rückgang industrieller Arbeitsplätze in Deutschland.
Am 14. Januar 2025 bestätigte Valeo die Schließung seines Standorts in Bad Neustadt. Zwar wurde noch kein konkretes Datum genannt, doch ein Unternehmenssprecher deutete an, dass die meisten Änderungen noch in diesem Jahr umgesetzt werden. Mit der Schließung entfallen alle 143 Arbeitsplätze am Standort – ein herber Schlag für die lokale Industrie und den ländlichen Raum in Unterfranken.
In Erlangen streicht Valeo über 100 Stellen, behält den Standort jedoch als zentrales Forschungs- und Entwicklungszentrum in Deutschland bei. Einigen betroffenen Mitarbeitenden könnte ein Wechsel dorthin angeboten werden, doch die langfristige Jobperspektive bleibt ungewiss. Das Unternehmen will seine Aktivitäten an größeren Standorten bündeln, um angesichts wachsender Konkurrenz die Kosten zu senken. Die IG Metall verurteilte die Entscheidung als Angriff auf die regionale Beschäftigung. Valeo hingegen betont, dass die Maßnahmen notwendig seien, um im hart umkämpften globalen Markt wettbewerbsfähig zu bleiben.
Durch die Umstrukturierung fallen in Erlangen mehr als 100 Arbeitsplätze weg, das Werk in Bad Neustadt wird komplett geschlossen. Die Beschäftigten blicken einer unsicheren Zukunft entgegen, da nur begrenzte Versetzungsmöglichkeiten bestehen. Die Maßnahmen schwächen die deutsche Industriebelegschaft weiter – besonders in der Region Franken.
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