TSV 1860 München bleibt sieglos – Aufstiegsträume in Gefahr

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Ein Mann steht auf einem Fußballfeld mit verschränkten Armen, trägt eine schwarze Jacke und Hose, mit einem Zaun, Treppe und einer Wand im Hintergrund.Admin User

Kauczinski löst Lachsalven aus: "Wir ertrinken im Geld" - TSV 1860 München bleibt sieglos – Aufstiegsträume in Gefahr

TSV 1860 München verpasst dringend benötigten Sieg im Aufstiegsrennen

Im jüngsten Versuch, den Aufstieg zu erzwingen, gelang TSV 1860 München kein langersehntes Erfolgserlebnis. Vor 15.369 Zuschauern trennten sich die "Löwen" 1:1 vom VfL Osnabrück und bleiben damit seit der Winterpause ohne Sieg. Mit sechs Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz wird die Lage für den Traditionsverein zunehmend prekär.

Nun richtet sich der Blick auf das kommende Duell am Samstag gegen Alemannia Aachen – in der Hoffnung, endlich die negative Serie zu durchbrechen.

Osnabrück übernahm früh die Initiative. Bjarke Jacobsen brachte die Gastgeber in der 17. Minute mit einem verdienten Führungstreffer in Front.

Die Münchner reagierten jedoch prompt: Kevin Volland glich in der 25. Minute aus und markierte damit sein erstes Drittliga-Tor seit dem 14. September. Trotz intensiver Bemühungen um den Siegtreffer gelang keiner Mannschaft der entscheidende zweite Streich – am Ende stand ein gerechtes Remis.

Nach dem Spiel gab sich Trainer Markus Kauczinski trotz der Enttäuschung über die verpasste Chance zum Tabellensprung gelöst. Beim Pressegespräch tauschte er scherzhafte Wortgefechte mit Osnabrücks Coach Timo Schultz aus – eine willkommene Auflockerung in einer angespannten Phase.

Abseits des Platzes bleibt die Zukunft des Vereins ungewiss. Mehrheitseigner Hasan Ismaik hat angesichts finanzieller Probleme und wachsender Unzufriedenheit unter den Fans seinen Ausstiegswillen signalisiert. Kauczinski, der im Oktober 2025 das Traineramt übernahm, steht damit vor der Herausforderung, ein Team unter Druck zu führen – sportlich wie wirtschaftlich.

Mit dem Unentschieden wartet TSV 1860 München weiterhin auf den ersten Sieg nach der Winterpause. Sechs Punkte trennt die Mannschaft vom Relegationsplatz, der Spielraum für Fehler wird immer kleiner. Gegen Alemannia Aachen bietet sich am Wochenende die nächste Chance, mit einem Dreier die schwindenden Aufstiegsträume neu zu beleben.