15 April 2026, 20:14

Trainwreckstv: Vom Twitch-Bann zum Kick-Erfolg trotz anhaltender Kontroversen

Ein Mann im Anzug und Krawatte spricht an einem Podium mit einem Mikrofon zu einer Menge hinter einem Banner, wahrscheinlich über ein Regierungsverbot von Social Media.

Trainwreckstv: Vom Twitch-Bann zum Kick-Erfolg trotz anhaltender Kontroversen

Tyler Faraz Niknam, besser bekannt als Trainwreckstv, hat eine umstrittene, aber äußerst erfolgreiche Karriere als Streamer aufgebaut. Der 35-jährige Content-Creator stieg 2015 auf Twitch zum ersten Mal in die Öffentlichkeit auf, wo sein ungeschönter und provokanter Stil schnell Aufmerksamkeit erregte. Im Laufe der Jahre sorgten seine polarisierenden Äußerungen und wiederholten Plattform-Sperren dafür, dass er stets im Rampenlicht blieb.

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Trainwreckstv startete seinen Twitch-Kanal 2015 und wurde bald für seine schonungslose Kommentare bekannt. Seine erste größere Sperre erhielt er 2017, als Twitch ihn für fünf Tage aussperrte, nachdem er mehrere Streamerinnen als "Schlampen" bezeichnet hatte. Ein Jahr später folgte ein unbefristetes Verbot, weil er behauptet hatte, Frauen seien nicht in der Lage, in Overwatch Rollen außerhalb des Supports kompetent zu spielen.

Als Twitch die Regeln für Glücksspiel-Streams verschärfte, verlagerte er seinen Fokus auf diese Inhalte. Trotz der Kontroversen stieg seine Popularität während der US-Präsidentschaftswahl 2020 stark an – an Wahlabend war er mit 607.000 geschauten Stunden der meistgesehene Streamer auf Twitch.

2022 verhängte Twitch schließlich eine dauerhafte Sperre gegen ihn. Wie sein Kollege xQc war Trainwreckstv mehrfach wegen abwertender Sprache gesperrt worden. Nach dem Bann wechselte er zur Plattform Kick, wo er Stand 2026 bereits 511.100 Follower zählt.

Trainwreckstvs Karriere ist geprägt von rasantem Wachstum und wiederkehrenden Konflikten mit den Plattform-Regeln. Sein Wechsel zu Kick ermöglichte es ihm, trotz des Twitch-Verbots ein großes Publikum zu halten. Der Streamer bleibt eine polarisierende Figur – mit hohen Zuschauerzahlen, aber auch anhaltenden Kontroversen.

Quelle