Timothée Chalamet bricht Oscar-Rekord – doch die Kritik überrollt ihn
Moritz AlbrechtTimothée Chalamet bricht Oscar-Rekord – doch die Kritik überrollt ihn
Timothée Chalamet hat Geschichte geschrieben: Mit nur 30 Jahren ist er der jüngste Schauspieler aller Zeiten, der drei Oscar-Nominierungen in der Kategorie Hauptdarsteller erhalten hat. Damit übertrifft er den langjährigen Rekord von Marlon Brando – und das noch vor der Verleihung der Academy Awards 2026. Gleichzeitig sorgen seine jüngsten Äußerungen über Ballett und Oper für heftige Kritik, selbst von Regisseurgigant Steven Spielberg.
Chalamets Oscar-Karriere begann 2018 mit einer Nominierung als Bester Hauptdarsteller für Call Me by Your Name. 2025 folgte eine weitere für A Complete Unknown. In diesem Jahr sicherte er sich gleich zwei Nominierungen: eine als Bester Hauptdarsteller in Marty Supreme und eine als Produzent in der Kategorie Bester Film.
Trotz seiner Erfolge blieb ihm ein Oscar-Gewinn bisher verwehrt. Doch nicht seine schauspielerischen Leistungen, sondern seine jüngsten abwertenden Kommentare über klassische Künste wie Ballett und Oper haben nun für Aufsehen gesorgt. Spielberg kritisierte die Aussagen öffentlich – und befeuerte damit die wachsende Online-Kampagne "Stoppt Timmy".
Nur wenige Tage vor der Verleihung wurde Chalamet bei einem entspannten Abend in Los Angeles gesichtet: Er speiste im Manpuku, einem japanischen Grillrestaurant in West Hollywood, in Begleitung eines Freundes. Der Ausflug fiel in eine Phase, in der die Filmbranche gespannt auf die diesjährigen Preise blickt – und Chalamet einmal mehr im Mittelpunkt steht.
Die Oscars 2026 werden zeigen, ob er endlich eine der begehrten Statuen mit nach Hause nehmen kann. Mit seinen rekordverdächtigen Nominierungen und den aktuellen Kontroversen bleibt er jedenfalls in den Schlagzeilen. Das Ergebnis der Gala wird das nächste Kapitel in seiner ohnehin schon außergewöhnlichen Karriere einläuten.