Thomas Karmasin bleibt Landrat nach knapper Stichwahl gegen von Wurmb-Seibel
Anton HofmannThomas Karmasin bleibt Landrat nach knapper Stichwahl gegen von Wurmb-Seibel
Thomas Karmasin hat sich in einer Stichwahl gegen Ronja von Wurmb-Seibel durchgesetzt und bleibt damit für eine weitere Amtszeit Landrat. Der 63-Jährige erhielt 56,4 Prozent der Stimmen, während seine Herausforderin auf 43,3 Prozent kam. Die Wahlbeteiligung lag bei 52,1 Prozent.
Sein bestes Ergebnis erzielte Karmasin in Adelshofen, wo er 73,3 Prozent der Stimmen holte. Vor der Wahl hatte er offen zugegeben, unsicher zu sein, ob er nach so vielen Jahren im Amt seine Anhänger noch einmal mobilisieren könne. Seine Kontrahentin von Wurmb-Seibel trat mit einem grundlegend anderen politischen Programm an, was Karmasin auch im Wahlkampf anerkannt hatte.
Nach der Niederlage zeigte sich von Wurmb-Seibel stolz auf ihr Abschneiden und kündigte an, sich künftig aktiv im Kreistag einzubringen. Karmasin hingegen bestätigte, dass dies seine letzte Amtszeit sein werde – in sechs Jahren werde er nicht mehr kandidieren. Insgesamt steht er seit 28 Jahren an der Spitze der Kreisverwaltung und plant, nach dem Ende seiner aktuellen Amtszeit im März 2026 in den Ruhestand zu gehen.
Bei der Siegfeier löste der CSU-Kreistagsabgeordnete Engelbert Jais sein Versprechen ein und stellte ein Fass Bier für das Fest zur Verfügung.
Karmasin wird das Amt des Landrats nun bis 2026 ausüben, während von Wurmb-Seibel ihre politische Arbeit im Kreistag fortsetzen wird. Die Wahl verzeichnete eine Beteiligung von 52,1 Prozent, wobei Karmasin in zentralen Gebieten eine deutliche Mehrheit erzielte.






