"Tatort: Rechtsaußen" – Wie Krimiserien Rechtsextremismus inszenieren sollten
Moritz Albrecht"Tatort: Rechtsaußen" – Wie Krimiserien Rechtsextremismus inszenieren sollten
Podiumsdiskussion „Tatort: Rechtsaußen“ – Wie Krimiserien mit Rechtsextremismus umgehen sollen
Am Donnerstag, dem 7. Mai, findet um 18:00 Uhr in Wiesbaden eine Podiumsdiskussion unter dem Titel „Tatort: Rechtsaußen“ statt – Teil des Deutschen Fernsehkrimifestivals. Die Veranstaltung will das Publikum dazu anregen, kritisch über die Darstellung rechtsextremer Themen in Krimiformaten nachzudenken, statt bloße Unterhaltung zu bieten.
An der Diskussion beteiligen sich drei Expertinnen: Tahera Ameer, Laila Stieler und Melvina Kotios, die jeweils unterschiedliche Perspektiven auf die Frage einbringen, wie rechtsextreme Strömungen in Krimigeschichten erzählt werden sollten.
Begleitend zur Podiumsdiskussion präsentiert ein Drehbuchwettbewerb neue Ideen zu diesem Thema. Über 60 Autor:innen reichten Beiträge ein, von denen vier für Live-Lesungen auf der Bühne ausgewählt wurden. Die prämierten Drehbücher setzen sich mit rechtsextremer Gewalt, digitaler Radikalisierung und Angriffen auf marginalisierte Gruppen auseinander.
Die Preisträger:innen des Wettbewerbs werden am folgenden Tag im Rahmen der Verleihung des Deutschen Fernsehkrimipreises bekannt gegeben.
Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei zugänglich – sie findet im Caligari Filmbühne statt. Ziel ist es, Grenzen im Krimigenre zu überschreiten, indem schwierige Themen aufgegriffen werden. Die Gewinner:innen des Drehbuchwettbewerbs werden während der Hauptpreisverleihung des Festivals verkündet.






