"Take Me Späti": Wie Berlins Kult-Läden zum neuen Talk-Hotspot werden

Admin User
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Eine Vintage-Zeitung mit einer Karikatur eines Mannes mit Zylinder und einer Frau in einem Kleid, beide sehen besorgt aus, betitelt 'Berliner Wespn, Juli 1873'.Admin User

"Take Me Späti": Wie Berlins Kult-Läden zum neuen Talk-Hotspot werden

"Take Me Späti": Die neuen Nachrichten, die Berlins Spätis zum Talk-Format machen

Eine neue YouTube-Serie mit dem Titel Take Me Späti sorgt derzeit für Aufsehen – dank ihres ungewöhnlichen Settings und geistesblitzender Gespräche. Moderatorin Sara Arslan lädt ihre Gäste in Berlins Kult-Spätis zu lockeren, ungescripteten Plauschrunden ein. Das Format kommt bei den Zuschauer:innen so gut an, dass Ausschnitte aus den Folgen rasant in den sozialen Medien geteilt werden.

Inspiriert wurde Take Me Späti von der britischen Comedy-Serie Chicken Shop Date. Ähnlich wie sein Vorbild lebt Arslans Format von spontanen, humorvollen Wortgefechten, die mal hierhin, mal dorthin springen. Der Ton ist durchgehend ironisch unterfüttert, was die Gespräche leicht und unterhaltsam hält.

Zu Gast sind vor allem bekannte Persönlichkeiten aus der Streaming- und Content-Creator-Szene. Auch wenn sie nicht jedem ein Begriff sind, sorgen ihre Auftritte dafür, dass die Serie bei Nischenpubliken besonders gut ankommt. Seit dem Start hat Take Me Späti stetig an Fahrt aufgenommen – kurze Clips aus den Folgen gehen regelmäßig viral.

Die Kulisse bildet jeweils ein Berliner Späti, jene legendären Late-Night-Läden, die in der Stadt nicht wegzudenken sind. Das lässige Ambiente verleiht den Gesprächen eine besonders persönliche, ungekünstelte Note.

Der Erfolg von Take Me Späti zeigt, wie sehr das Publikum nach frischem, unkonventionellem Content hungert. Ausschnitte aus der Serie verbreiten sich weiterhin rasant im Netz und locken neue Zuschauer:innen an. Mit einer Mischung aus Humor und Nischengästen hat sich das Format einen ganz eigenen Platz in der Streaming-Welt erobert.