Streit um Michael-Jackson-Biopic: Paris Jackson attackiert Nachlassverwalter
Anton HofmannAnwalt weist Kritik von Paris Jackson zurück - Streit um Michael-Jackson-Biopic: Paris Jackson attackiert Nachlassverwalter
Der bevorstehende Michael-Jackson-Biopic Michael hat einen öffentlichen Streit zwischen dem Nachlass des verstorbenen Sängers und seiner Tochter Paris Jackson ausgelöst. Sie wirft dem Nachlass Finanzmissmanagement vor und kritisiert die Entscheidungen bei der Produktion des Films. Der Nachlass hingegen weist ihre Vorwürfe entschlossen als haltlos zurück.
Paris Jackson hat den Film offen kritisiert und die Beteiligung des Nachlassverwalters John Branca infrage gestellt. Sie verweist auf dessen fehlende Erfahrung in der Filmproduktion und wirft ihm vor, Einfluss auf die Besetzung genommen zu haben – insbesondere behauptet sie, er habe sich für Miles Teller als Darsteller ihres Vaters eingesetzt. Branca fungiert zudem als ausführender Produzent des Projekts.
Die juristischen Vertreter des Nachlasses haben diese Anschuldigungen als "Unsinn" abgetan. Sie argumentieren, dass die Ablehnung eines großen Kinofilms über Michael Jacksons Leben finanziell unverantwortlich wäre. Aus Gerichtsunterlagen geht hervor, dass Paris Jackson aus der Verwaltung der Vermögenswerte ihres Vaters bereits rund 65 Millionen Dollar erhalten hat.
Trotz der Kontroverse schreiten die Dreharbeiten zu Michael voran. In dem Film spielt Jaafar Jackson die Hauptrolle als Michael, unterstützt von Nia Long, Colman Domingo, Laura Harrier, Miles Teller und Juliano Valdi. Die deutsche Premiere ist für den 23. April 2023 angesetzt.
Aktuell gibt es keine neuen Informationen darüber, wie sich die öffentliche Meinung zur Zusammenarbeit des Nachlasses mit den Filmemachern seit Beginn des Streits im Jahr 2025 entwickelt hat.
Der Biopic bleibt auf Kurs für seine Veröffentlichung, und der Nachlass steht weiterhin hinter seinen Entscheidungen. Paris Jacksons Einwände haben die Produktion nicht gestoppt, doch ihre Vorwürfe haben die Aufmerksamkeit auf die Handhabung des Erbes ihres Vaters durch den Nachlass gelenkt. Die Rezeption des Films könnte nun von dem anhaltenden juristischen und PR-Konflikt geprägt sein.






