04 April 2026, 20:13

Speed-Dating in der Münchner Residenz verbindet Kunst und höfische Tischkultur

Menschen, die in einem Raum mit Holzw├Ąnden stehen und sich unterhalten, mit einem Foto Rahmen und Beleuchtung, einige halten Taschen bei einer Kunstmesse im Nationalmuseum Singapur.

Speed-Dating in der Münchner Residenz verbindet Kunst und höfische Tischkultur

Ein einzigartiges "Speed-Dating" rund um Kunst und historische Tischkultur kommt in die Münchner Residenz

Die Veranstalterinnen Daniela Schwarzmeier und Norbert Kienle laden zu einem besonderen Abend ein, der Geselligkeit mit Gesprächen über höfische Traditionen verbindet. Die Begegnung ist Teil der Residenzwoche 2025, einem Festival, das das kulturelle Erbe des Palastes feiert.

Das Event findet in der Münchner Residenz statt, dem einstigen prachtvollen Wohnsitz der bayerischen Herrscher. Die Gäste erkunden Objekte, die mit höfischen Tischsitten verbunden sind – von barocken Schmuckstücken bis zu feinem Porzellan. Ein Zeremonienmeister führt durch die Gespräche und sorgt für lebhafte Austausche über vergangene Etikette und Tischmanieren.

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Mit speziellen Kunst-Fragekarten kommen die Teilnehmer ins Gespräch und lernen neue Menschen kennen. Nach den strukturierten Gesprächsrunden klingt der Abend mit einem gemeinsamen Drink in einem der königlichen Räume aus. Die lockere Atmosphäre soll es den Gästen erleichtern, sich über gemeinsame Interessen an Geschichte und Kultur auszutauschen.

Die Residenzwoche 2025 bietet parallel dazu Führungen durch das Antiquarium, Konzerte im Goldenen Saal und Familienworkshops zu historischen Tischkulturen. Das Speed-Dating verleiht dem Programm eine gesellige Note und lädt Besucher ein, sich auf ungewöhnliche Weise mit der reichen Vergangenheit der Residenz auseinanderzusetzen.

Die Veranstaltung verbindet Kunstgespräche mit neuen Kontakten. Durch die Mischung aus moderierten Gesprächen und zwanglosem Ausklang bietet der Abend eine spielerische Annäherung an höfische Traditionen. Wer teilnimmt, geht vielleicht nicht nur mit neuem Wissen, sondern auch mit potenziellen Kunstfreunden nach Hause.

Quelle