SPD-Trauer um Carsten Träger: Umweltpolitiker stirbt mit 52 Jahren
Moritz AlbrechtSPD-Trauer um Carsten Träger: Umweltpolitiker stirbt mit 52 Jahren
Carsten Träger, ein prominenter SPD-Politiker und Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesumweltministerium, ist im Alter von 52 Jahren verstorben. Bekannt für sein engagiertes Eintreten für ökologischen Landbau und soziale Gerechtigkeit, brach er während eines Skiurlaubs in Innsbruck zusammen. Die Trauerbekundungen reichen quer durch das politische Spektrum.
Träger befand sich auf einem Skiurlaub in Innsbruck, als er plötzlich zusammenbrach und verstarb. Sein Tod hat Kollegen und Umweltverbände schockiert – viele betonen sein lebenslanges Engagement für Nachhaltigkeit.
Als Spitzenkandidat der SPD für die Bundestagswahl 2025 galt er als prägende Figur für die künftige Ausrichtung der Partei. Matthias Miersch, Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, nannte ihn einen "durch und durch überzeugten Umweltschützer". Auch der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft würdigte seinen Einsatz und den offenen Dialog mit Landwirt:innen.
Bundestagspräsidentin Bärbel Bas ordnete an, dass auf allen Gebäuden des Bundestags die Flaggen auf Halbmast gesetzt werden. Eine Gedenkstunde im Plenarsaal des Bundestags findet am Mittwoch, dem 25. März, statt. Unterdessen erinnerten sich Ronja Endres und Sebastian Roloff, die Co-Vorsitzenden der bayerischen SPD, an ihn als "leidenschaftlichen Kämpfer für soziale Gerechtigkeit", dessen Einfluss weit über die Umweltpolitik hinausreichte.
Trägers Tod hinterlässt eine Lücke in der SPD wie im Bundesumweltministerium. Seine Arbeit zu nachhaltiger Landwirtschaft und sozialen Themen hatte ihm Respekt über Parteigrenzen hinweg eingebracht. Die anstehende Gedenkveranstaltung wird Abgeordneten die Möglichkeit geben, ihm die letzte Ehre zu erweisen.






