Söders Machtspiel vor dem CSU-Parteitag: Taktik oder Zukunftsplan?
Söder vor der CSU-Parteitage: Der Meisterstratege aus München - Söders Machtspiel vor dem CSU-Parteitag: Taktik oder Zukunftsplan?
Vor dem CSU-Parteitag: Münchens Taktikmeister Söder
Vor dem CSU-Parteitag: Münchens Taktikmeister Söder
Vor dem CSU-Parteitag: Münchens Taktikmeister Söder
- Dezember 2025
Markus Söder, Vorsitzender der bayerischen CDU, steht vor einer entscheidenden Phase: Am 12. und 13. Dezember findet der Parteitag statt, und der als wendiger Stratege bekannte Politiker hat in den vergangenen Wochen alles daran gesetzt, die Partei zu einen und ein starkes Wiederwahlergebnis zu sichern. Seine jüngsten Schritte deuten darauf hin, dass er sich politische Optionen für die Zukunft offenhält – etwa eine Kandidatur als Bundespräsident oder gar als Bundeskanzler.
Söders politisches Taktieren war in den letzten Monaten besonders sichtbar. Beim Deutschlandtag der Jungen Union glättete er die Wogen mit dem Nachwuchs und ließ leise seine umstrittene Forderung nach einer „Mütterrente“ fallen. Das Thema, das er zuvor vehement vertreten hatte, verschwand nach seinem Auftritt bei der Veranstaltung aus der Debatte.
Auch beim Bundestagsbeschluss zum Rentenpaket hielt sich Söder auffällig zurück – obwohl er an der Ausarbeitung der Reform mitgewirkt hatte. Seine Zurückhaltung bei der öffentlichen Unterstützung warf Fragen zu seiner Haltung auf. Noch vager äußerte er sich zur Kanzlerkandidatur: Zunächst erklärte er die Angelegenheit für erledigt, um später anzudeuten, er hätte bei einer Nominierung durchaus Chancen gehabt.
Hinter den Kulissen hat sich die CDU bereits auf Friedrich Merz als gemeinsamen Kanzlerkandidaten von CDU und CSU für 2024 geeinigt. 2023 bewarb sich niemand aus den Reihen der CSU um die Nominierung, und Söder selbst verzichtete. Doch seine vorsichtig gewählten Formulierungen lassen Raum für Spekulationen über seine langfristigen Ambitionen.
Nun, kurz vor dem Parteitag, arbeitet Söder daran, jede Schwäche zu vermeiden. In der CSU gilt ein Ergebnis unter 90 Prozent bei der Führungsabstimmung als Misserfolg. Seine Bemühungen, Kompromisse zu schmieden und Unterstützung zu mobilisieren, zeigen, wie hoch die Messlatte für die anstehende Wahl liegt.
Der Parteitag wird entscheiden, ob Söder das klare Mandat erhält, das er braucht. Bisher hat ihn seine Fähigkeit, gegensätzliche Positionen auszubalancieren, an der Spitze gehalten. Doch mit möglichen neuen Rollen am Horizont werden seine nächsten Schritte von Verbündeten und Rivalen gleichermaßen genau beobachtet.
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