Söder und Ammon grillen für den Wahlkampf – und für den guten Zweck
Söder und Ammon grillen für den Wahlkampf – und für den guten Zweck
Grillfest in Fürth läutet heiße Phase des Kommunalwahlkampfs ein
An der Konrad-Adenauer-Anlage zog der Duft von brutzenden Bratwürsten durch die Luft, als Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Oberbürgermeisterkandidat Max Ammon (CSU) gemeinsam am Grill standen. Bei lockerer Atmosphäre gab es für die Besucher eine Bratwurst im Brötchen für nur einen Euro – inklusive einer Portion Wahlkampf.
Das Event markierte den inoffiziellen Start in die letzte Phase vor der Wahl am 8. März. Sowohl Söder als auch Ammon schwenkten die Würste, bedienten die Gäste und nutzten die Gelegenheit für Gespräche mit den Bürgern. Mit Ausdauer meisterten sie den Spagat zwischen Grillen und Wahlkampf.
Der gesamte Erlös aus dem Bratwurstverkauf ging an die Fürther Wärmestube, eine Unterkunft für Obdachlose. Doch hinter der heiteren Fassade steckte auch politische Botschaft: Söder nutzte den Anlass, um auf die finanzielle Unterstützung des Freistaats für Fürth hinzuweisen – etwa nach dem Zusammenbruch des einstigen Großarbeitgebers Quelle. Mit Augenzwinkern erinnerte er an frühere Pannen, etwa als er einmal mit dem Oberbürgermeister im Aufzug stecken blieb.
Söder spielte dabei gezielt mit lokalem Stolz, scherzte über Besuche in rivalisierenden Städten und bei Fußballvereinen. Als Andenken erhielt er eine Karikatur, die ihn am Grill zeigt – ein Symbol für seinen bodenständigen Auftritt in Fürth.
Das Grillfest verband Wahlkampf mit Wohltätigkeit: Es sammelte Spenden für Obdachlose und mobilisierte gleichzeitig Wähler. Nur wenige Wochen vor der Wahl zeigte die CSU mit ihrem Auftritt in Fürth, dass sie mit voller Kraft in die Zielgerade geht. Die Mischung aus Essen, Humor und Politik gab den Ton für die letzten Tage des Wahlkampfs vor.
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