Skisprung-Elite kämpft mit Formtief – junge Talente überzeugen früh
Skisprung-Elite kämpft mit Formtief – junge Talente überzeugen früh
Deutschlands Skisprung-Asse mit holprigem Saisonstart – junge Talente drängen nach
Die deutschen Skisprung-Stars Karl Geiger und Andreas Wellinger haben einen schwierigen Beginn in die neue Saison erlebt. Ihre Leistungsprobleme sorgen im Deutschen Skiverband (DSV) für Besorgnis. Gleichzeitig macht sich eine junge Generation wie Felix Hoffmann mit starken Auftritten bemerkbar.
Geiger und Wellinger kehren für die anstehende Vierschanzentournee in die Spitzenmannschaft zurück. Doch ihre jüngsten Leistungen waren uneinheitlich – und werfen Fragen nach ihrer Wettkampfbereitschaft für die großen Events auf. Markus Eisenbichler, ehemaliger Team-Weltmeister und heutiger Eurosport-Experte, sieht die Gründe für ihre Rückschläge in kleineren Verletzungen, privaten Herausforderungen und einer beeinträchtigten Sommervorbereitung.
Trotzdem zeigt sich Eisenbichler überzeugt, dass beide Athleten rechtzeitig zu den Höhepunkt-Wettkämpfen wieder ihre Bestform erreichen werden. Besonders im Blick hat er die Skiflug-WM und die Olympischen Spiele. An ihrer Seite hat sich mit dem 1997 geborenen Felix Hoffmann ein neuer Shootingstar etabliert.
Der Thüringer Hoffmann sicherte sich im Dezember mit Podestplätzen in Engelberg und Lillehammer seinen Durchbruch. Diese Leistungen brachten ihm die Nominierung für die Elitegruppe bei der Vierschanzentournee ein. Eisenbichler traut ihm sogar eine Medaillenchance im Wettbewerb zu.
Die Vierschanzentournee wird zeigen, wie tief der deutsche Kader im Skispringen aktuell aufgestellt ist. Während Geiger und Wellinger ihre frühen Saisonprobleme überwinden wollen, verleiht Hoffmanns Aufschwung der Mannschaft neuen Schwung. Der DSV setzt in den kommenden Wochen auf starke Ergebnisse seiner Top-Athleten.
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