Skispringen: Neue Ausrüstungsstreits vor dem Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen

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Eine Person mit Helm schwebt auf einem Snowboard, mit Seilbahnen, Seilen, Bäumen und schneebedecktem Boden im Hintergrund.

Skispringen: Neue Ausrüstungsstreits vor dem Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen

Skispringen erneut in der Kritik wegen Ausrüstungsstreit

Nach einer Reihe von Kontroversen bei jüngsten Wettbewerben ist das Skispringen erneut mit Vorwürfen rund um die Ausrüstung konfrontiert. Der jüngste Streit folgt auf den Manipulationsskandal bei den Heim-Weltmeisterschaften in Oberstdorf, bei dem norwegische Athleten in die Kritik gerieten. Nun gibt es neue Vorwürfe im Vorfeld des Neujahrsspringens in Garmisch-Partenkirchen.

Der Internationale Skiverband (FIS) hat norwegische Beschuldigungen zurückgewiesen, wonach österreichische Skispringer geschummelt hätten. Im Mittelpunkt stand die modifizierte Bindung von Manuel Fettner, die laut FIS bereits seit fast einem Jahrzehnt zugelassen ist. ÖSV-Trainer Andreas Widhölzl erklärte, die von Slatnar hergestellte Bindung sei lediglich an Fettners speziellen Schuh angepasst worden – ohne jeden Leistungsvorteil.

Bei einem Treffen der Mannschaftskapitäne bestätigte der FIS, dass Fettners Ausrüstung den langjährigen Vorschriften entspreche. Die Entscheidung fiel, nachdem Timi Zajc, der in Oberstdorf Zweiter wurde, wegen eines drei Millimeter zu weiten Anzugs disqualifiziert worden war. Zajc reagierte später mit schwarzem Humor auf Instagram auf die Strafe. ÖSV-Cheftrainer Widhölzl bezeichnete die aktuelle Diskussion als "viel Lärm um nichts". Titelverteidiger Daniel Tschofenig zeigte zwar Verständnis für Zajcs Frust, betonte aber, dass Regeln einzuhalten seien. Unterdessen begrüßen österreichische Funktionäre die strengeren Kontrollen des FIS, um künftige Streitigkeiten zu vermeiden.

Mit der Entscheidung des FIS ist der Fall um Fettners Bindung abgeschlossen – gegen das österreichische Team werden keine weiteren Maßnahmen ergriffen. Durch die verschärften Ausrüstungskontrollen hoffen die Veranstalter, ähnliche Kontroversen bei kommenden Wettbewerben zu vermeiden. Nun rückt das Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen in den Fokus.

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