REVAMP-Projekt revolutioniert die Aufbereitung von LKW-Batterien für ein zweites Leben
Anton HofmannREVAMP-Projekt revolutioniert die Aufbereitung von LKW-Batterien für ein zweites Leben
REVAMP: Automatisierte Aufbereitung von Nutzfahrzeugbatterien für ein zweites Leben
Ein neues Projekt mit dem Namen REVAMP arbeitet daran, die Bewertung und Aufbereitung gebrauchter Nutzfahrzeugbatterien zu automatisieren. Unter der Leitung von MAN Truck & Bus soll die Initiative die Batterieaufarbeitung schneller, kostengünstiger und effizienter gestalten. Das Projekt startete offiziell im Februar 2023 und läuft über drei Jahre bis Anfang 2026.
Im Mittelpunkt von REVAMP steht die Industrialisierung der Wiederverwertung von Nutzfahrzeugbatterien. Durch automatisiertes Demontieren und Testen will das Team die Akkus für Second-Life-Anwendungen vorbereiten. Ziel ist es, die Wiederverwendungsquote solcher Batterien in ganz Deutschland zu erhöhen.
Gefördert wird das Vorhaben vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK). Neun Partner aus Industrie und Forschung sind beteiligt, darunter die RWTH Aachen und das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie (IPT). Gemeinsam entwickeln sie Methoden, um zu bewerten, ob gebrauchte Batterien wirtschaftlich sinnvoll generalüberholt werden können.
Bei Erfolg könnte das Projekt die Batterieaufbereitung deutlich kostengünstiger machen. Die automatisierten Prozesse sollen helfen, zu bestimmen, welche Akkus sich für eine weitere Nutzung in anderen Anwendungsbereichen eignen. Dadurch ließe sich Abfall reduzieren und die Lebensdauer von Nutzfahrzeugbatterien verlängern.
Der Abschluss von REVAMP ist für Februar 2026 geplant. Die Ergebnisse könnten dazu führen, dass mehr Second-Use- und Second-Life-Batterien auf den Markt kommen. Die entwickelten Automatisierungssysteme könnten zudem einen neuen Standard für die Batterieaufbereitung in der Branche setzen.






