14 June 2026, 08:12

Renault reformiert seine Lieferkette für mehr Resilienz und Effizienz

Renault geht einen rationalen Ansatz bei der Neugestaltung des Logistiknetzwerks

Renault reformiert seine Lieferkette für mehr Resilienz und Effizienz

Renault gestaltet seine Lieferkette um, um den wachsenden Herausforderungen der Branche zu begegnen. Der Automobilhersteller steht unter Druck durch schmale Gewinnmargen, steigende Energiekosten und globale Störungen in der Logistik. Jean-François Salles, bei der Renault Group zuständiger Global Vice-President für die Lieferkette, wies auf diese Probleme bei einer kürzlichen Konferenz in Europa hin.

Die weltweite Volatilität zwingt Renault, die Beschaffung von Bauteilen neu zu überdenken. Das Unternehmen setzt verstärkt auf industrielle Cluster, um die lokale Versorgung zu stärken und gleichzeitig kostengünstig zu produzieren. Zudem gestaltet es sein Logistiknetzwerk um, um den Lieferantenkreis zu verkleinern und die Flexibilität zu erhöhen.

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Digitale Werkzeuge spielen mittlerweile eine zentrale Rolle beim Management komplexer Lieferketten. Renault nutzt sie, um Beschaffungsentscheidungen vorwegzunehmen und die Planung zu optimieren. Durch Sales and Operations Planning (S&OP) kann das Unternehmen besser auf Krisen reagieren und die Rentabilität sichern.

Störungen bleiben ein großes Problem. Die maritimen Logistikketten in China litten unter der strikten Null-Covid-Politik des Landes, was sich sowohl auf Renault als auch auf die gesamte Branche auswirkte. Um Risiken entgegenzuwirken, stockt das Unternehmen seine Sicherheitsbestände auf und investiert in die Absicherung der Teileversorgung.

Renault strebt eine stärker vernetzte, digitalisierte und nachhaltige Lieferkette an. Mit diesen Veränderungen will das Unternehmen aktuelle Druckfaktoren bewältigen und die Betriebsstabilität erhöhen. Im Mittelpunkt der Strategie stehen Resilienz und langfristige Effizienz.

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