10 June 2026, 18:33

Reform der EU-Agrarpolitik: Rainer begrüßt Pläne für mehr Unterstützung kleinerer Betriebe

Rainer Lobt EU-Parlament für Landwirtschaftsreformvorschläge

Reform der EU-Agrarpolitik: Rainer begrüßt Pläne für mehr Unterstützung kleinerer Betriebe

Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer begrüßt Reformvorschläge für die EU-Agrarpolitik

Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer hat neue Vorschläge zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU begrüßt. Die von dem Berichterstatter des Europäischen Parlaments, Norbert Lins, vorgebrachten Pläne zielen darauf ab, die Unterstützung für landwirtschaftliche Betriebe in ganz Europa zu stärken. Rainer bekräftigte seine Zustimmung zu den vorgeschlagenen Änderungen während einer kürzlichen Debatte über die Zukunft der GAP.

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Die Initiativen von Norbert Lins umfassen Maßnahmen, die kleinere Betriebe insbesondere in ihren ersten Hektarflächen besser fördern sollen. Zudem sehen die Pläne eine verstärkte Hilfe für junge und neu in den Sektor einsteigende Landwirtinnen und Landwirte vor.

Rainer sprach sich für die Beibehaltung der zweisäuligen Struktur der GAP aus. Er verglich sie mit einer tragenden Säule in einem Haus und argumentierte, dass beide Säulen ausreichend finanziert werden müssten. Nur so ließen sich laut Rainer Ernährungssicherheit, Arbeitsplätze und regionale Wertschöpfung gewährleisten.

Der Minister betonte, dass leistungsfähige und wettbewerbsstarke Betriebe für die europäische Nahrungsmittelversorgung und die strategische Unabhängigkeit Europas unverzichtbar seien. Zudem hob er die Notwendigkeit hervor, den Generationenwechsel in der Landwirtschaft effektiv zu gestalten – ein Schritt, den er als entscheidend für die langfristige Stabilität Europas erachte.

Die vorgeschlagenen Reformen sollen die Förderung kleinerer und neuer Betriebe verbessern. Rainers Unterstützung signalisiert politische Rückendeckung für den Erhalt des bestehenden GAP-Rahmens. Die Änderungen könnten die Zukunft der europäischen Landwirtschaft prägen, indem sie zentrale Herausforderungen des Sektors angehen.

Quelle