Red Hat: Vom Open-Source-Pionier zur IBM-Tochter mit Milliardenumsätzen
Anton HofmannRed Hat: Vom Open-Source-Pionier zur IBM-Tochter mit Milliardenumsätzen
Red Hat, weltweit führend im Bereich Open-Source-Unternehmenssoftware, verzeichnet seit seiner Gründung im Jahr 1993 ein stetiges Wachstum. Das Unternehmen ist heute in über 35 Ländern aktiv und bedient internationale Großkonzerne. Ein Meilenstein war die Übernahme durch IBM im Jahr 2019 für 34 Milliarden US-Dollar – dennoch bleibt Red Hat bis heute eine eigenständige Tochtergesellschaft.
Gegründet wurde Red Hat 1993 von Bob Young und Marc Ewing mit dem Fokus auf Open-Source-Lösungen. Bereits 2012 überschritt das Unternehmen als erstes in der Branche die Marke von einer Milliarde US-Dollar Jahresumsatz. Sein Portfolio umfasst Linux, Cloud-Computing, Container-Technologien und Kubernetes und spricht damit eine breite Kundschaft an.
Weltweit beschäftigt Red Hat rund 12.000 Mitarbeiter:innen in über 95 Standorten. Die deutsche Zentrale befindet sich in Grasbrunn bei München. Mehr als 90 Prozent der Fortune-500-Unternehmen setzen auf Red-Hat-Technologien für ihre kritischen Geschäftsprozesse.
Die 34-Milliarden-Dollar-Übernahme durch IBM im Jahr 2019 markierte einen bedeutenden Wendepunkt. Trotz des Deals operiert Red Hat weiterhin eigenständig unter dem Dach des Konzerns.
Red Hats Einfluss erstreckt sich über verschiedene Branchen und prägt mit seiner starken Position im Bereich Unternehmenssoftware die moderne IT-Infrastruktur. Das Open-Source-Geschäftsmodell in Kombination mit der Unterstützung durch IBM sichert dem Unternehmen eine Schlüsselrolle bei der Gestaltung digitaler Lösungen. Die globale Präsenz und das anhaltende Umsatzwachstum spiegeln die ungebrochene Nachfrage nach seinen Innovationen wider.






