24 May 2026, 12:15

Queere Politik im Umbruch: Was kommt nach den Fortschritten der Vergangenheit?

unser Website Queer Talk mit Klaus Lederer

Queere Politik im Umbruch: Was kommt nach den Fortschritten der Vergangenheit?

Queere Politik bleibt in Deutschland ein heiß diskutiertes Thema – noch bevor die neue Regierung von Bundeskanzler Friedrich Merz offiziell ihre Amtszeit angetreten hat. Die LGBTI-Community hat in den vergangenen Jahren zwar Fortschritte erlebt, doch viele fühlen sich nun im Stich gelassen und gezwungen, ihre Rechte allein zu verteidigen. Diese Fragen stehen im Mittelpunkt einer bevorstehenden taz*-Talk-Veranstaltung, bei der Expert:innen die aktuellen Herausforderungen und Zukunftsperspektiven diskutieren werden.

Im Fokus der Diskussion steht Klaus Lederers neues Essay „Queere Politik im Spannungsfeld“. Als überparteilicher Sprecher für queere Politik der Linken im Berliner Abgeordnetenhaus analysiert Lederer vergangene Erfolge, bewertet die gegenwärtige Lage und blickt nach vorn. Seine Analyse erscheint zu einer Zeit, in der Queerness zunehmend zum Zankapfel kultureller Konflikte wird.

Jan Feddersen, taz-Redakteur für Sonderprojekte und Kurator der taz Talks sowie des taz lab, wird die Veranstaltung moderieren. Das Livestream-Format lädt das Publikum zur aktiven Teilnahme ein – Fragen und Kommentare sind während der gesamten Diskussion willkommen. Die Organisator:innen haben zugesagt, auf Einsendungen zu reagieren und weitere Stellungnahmen in die Runde einzubringen.

Lederers Essay und die Talkrunde selbst erscheinen in einer Phase neuer Verunsicherung für die LGBTI*-Community. Trotz früherer Fortschritte fürchten viele nun, unter veränderten politischen Prioritäten hart erkämpfte Rechte zu verlieren. Die Diskussion soll diese Sorgen aufgreifen und gleichzeitig Wege aufzeigen, wie künftige Erfolge gesichert werden können.

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Der taz Talk bietet eine Plattform für einen offenen Austausch über queere Politik in einer entscheidenden Phase. Lederers Einsichten und die Einbindung des Publikums werden sowohl die aktuellen Kämpfe als auch mögliche Lösungsansätze beleuchten. Die Veranstaltung unterstreicht die anhaltende Notwendigkeit von Sichtbarkeit und Engagement in einer zunehmend polarisierten Gesellschaft.

Quelle